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Kühlwasser im Winter

Kontrolle von Füllstand und Frostschutzgehalt

Ohne Frostschutz im Kühlwasser riskieren Sie einen Motorschaden.

Auch im Winter muss der Motor Ihres Autos gekühlt werden. Bevor die Temperaturen unter den Gefrierpunkt fallen, sollten Sie daher Füllstand und Frostschutzgehalt der Kühlflüssigkeit prüfen.

19.12.2014 auto motor und sport

Trotz der mitunter eisigen Temperaturen benötigt der Motor Ihres Autos auch im Winter eine ausreichende Kühlung. Um diese zu gewährleisten, muss das Kühlwasser mit Frostschutz versehen sein. Fehlt das Frostmittel, kann die Kühlflüssigkeit bei Minusgraden gefrieren. Dann drohen teure Defekte bis hin zum Motorschaden. Denn Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus und kann Schläuche oder sogar den Kühler platzen lassen. Zudem können schon kleine Eispfropfen zu Schäden an der Wasserpumpe oder dem Zahnriemen führen. Wird der Motor im laufenden Betrieb nicht ausreichend gekühlt, drohen Schäden durch Überhitzung.

Frostschutz kann mehr als nur vor dem Einfrieren schützen

Frostschutzmittel für das Kühlwasser schützen allerdings nicht nur vor Minusgraden, sie verbessern auch die elektrische Leitfähigkeit der Flüssigkeit und verhindern vorzeitiges Sieden. Darüber hinaus beugen die Mittel einer Rostbildung am Kühler, der Wasserpumpe und den Leitungen vor.

Mit der Zeit verlieren die Mittel jedoch ihre schützende Wirkung und leiden unter der sogenannten Kavitation, einer Bläschenbildung. Platzen diese Bläschen, können sie Schäden an dünnen Metallwänden im Kühler hinterlassen. Experten empfehlen deshalb, das Kühlwasser alle zwei bis drei Jahre auswechseln zu lassen. Beim Nachfüllen sollten Sie sich dann an die vom Hersteller empfohlenen Mittel und das vorgeschriebene Verhältnis von Kühlwasser zu Frostschutzmittel halten. Denn nur das von Modell zu Modell variierende Mischverhältnis garantiert die schützenden Eigenschaften.

So kontrollieren Sie Füllstand und Frostschutzgehalt

Den Füllstand des Kühlwassers sollten Sie - nicht nur im Winter - einmal monatlich kontrollieren, den Frostschutzgehalt zweimal pro Jahr. Die Kontrolle des Flüssigkeitsstands nehmen Sie bei kaltem und abgestelltem Motor vor. Prüfen Sie, ob das Kühlwasser im Ausgleichsbehälter zwischen Minimum- und Maximum-Markierung liegt, und füllen Sie gegebenenfalls Kühlwasser und Frostschutz im richtigen Verhältnis nach.

Die Kontrolle des Frostschutzgehalts ist nur mit einer entsprechenden Messspindel möglich. Ein solches Messgerät erhalten Sie für fünf bis zehn Euro im Fachhandel. Idealerweise zeigt die Prüfspindel einen Wert zwischen minus 25 und minus 30 Grad an.

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