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L.A. Auto Show Design Challenge

Zukunfts-Sportler

Foto: L.A. Auto Show 65 Bilder

Die L.A. Auto Show ist nicht nur Schauplatz für die Präsentation von neuen Modellen, traditionell lassen Autodesigner im Rahmen der Design-Challenge auch ganz weit in die Zukunft blicken. Das Motto 2008: Motorsport im Jahr 2025.

20.10.2008 Uli Baumann

Schon heute sind Rennsportmodelle echte Hightech-Boliden, die mit Geschwindigkeit und Leistung beeindrucken. Die Zukunft wird aber noch spektakulärer, glaubt man den Entwürfen der neun kalifornischen Design-Studios großer Autohersteller, die ihre Vision vom Renner 2025 zu Papier gebracht haben.

L.A. Auto Show 2008

L.A. Auto Show - Das große Messe-Special:

Alle Informationen, alle Autos, alle Fotos & Videos ständig aktualisiert

Audi R25

Wie sich Audi den Sportler von Morgen vorstellt zeigt der Audi R25, der beim Audi of America Design Center California entstanden ist. Antreten soll dieser beim Rennen der American Le Mans Series 2025 in Los Angeles. Zur künftigen Strecke gehören Hochgeschwindigkeits-Steilkurven und Tunnel, die auf jeder Höhe befahrbar sind. Das erlaubt spektakuläre Überholmanöver. Um diese Strecke zu bewältigen verfügt der R25 über eine dynamische Space Frame-Konstruktion und fährt entweder mit Biosprit, der aus Algen gewonnen wird, oder mit einem Elektromotor, dessen Kondensatoren über Energiepunkte an der Strecke kontaktlos wieder aufgeladen werden können.

BMW Salt Flat Racer

Die BMW Group Designworks USA setzt beim BMW Hydrogen Powered Salt Flat Racer bei der Jagd nach neuen Geschwindigkeitsrekorden auf Wasserstoff als Kraftstoff. Beim Aufbau des Renners steht Recycling an erster Stelle. So kommen im Bereich der Karosserie alte Ölfässer zum Einsatz, der Kühlergrill entsteht aus alten Rädern. Goldfische an Bord überwachen die Emissionen.

Chaparral Volt

Chaparral Volt nennt GM seinen Boliden der in der neu geschaffenen Rennserie Eco-Triathlon antreten soll. Der bei General Motors Advanced Design entstandene Volt generiert seine Energie aus den Elementen Erde, Wind und Sonne - alle drei sauber, erneuerbar und reichlich vorhanden.

Honda - The Great Race 2025

In Anlehnung an legendäre "Große Rennen um die Welt" von 1908 hat Honda Research and Development, North America, den Racer "The Great Race 2025" entworfen. Die Neuauflage von 2025 führt dabei in 24 Stunden um den Globus: Über Land durch die USA, auf dem Meer an Asien vorbei und in der Luft über Europa hinweg. Mit Sonar- und Echolot-Systemen ausgestattet, passt sich der Rennwagen den Gegebenheiten an. Honda baut dabei auf seine ausgiebige Erfahrung in den Bereichen Automobil, Marine, Robotik und Luftfahrt.

Mazda Kaan

In der künftigen Königsklasse des Motorsports E1 statt Formel 1, werden elektrische Renner ihre Energie aus stromführenden Polymeren in der Fahrbahn gewinnen. So zumindest sieht es Mazda R&D of North America mit dem Boliden Mazda Kaan. Die Teams treten mit 30 Fahrzeugen an. Ihre Rennstrategie ähnelt der von Flachetappen im Radsport. Die Teammitglieder geben sich gegenseitig Windschatten und versuchen, den Konvoi möglichst kompakt zu halten, um Energie zu sparen und um höhere Geschwindigkeiten zu erzielen.

Mitsubishi MMR25

Mitsubishi Research & Design of North America tritt mit einem Konzept an, das sowohl bei Offroad-Rennen wie auch beim Straßeneinsatz brillieren soll. Die Räder des MMR25 verfügen dazu jeweils über acht unabhängig voneinander ansteuerbare Elektromotoren. Das Fahrzeug fährt quer in die Kurve hinein, damit die Fahrzeugnase bereits zum Kurvenäußeren zeigt, bevor der Scheitelpunkt erreicht ist. Zudem verfügt der Renner auch über ein umfangreiches und zum Teil pneumatisch gesteuertes Aerodynamikpaket.

Mercedes Formula Zero Racer

Der Luxus-Renner Formula Zero Racer von Mercedes entstand im Mercedes-Benz Advanced Design of North America. Er soll die Spannung der Formel 1 mit der Dynamik des Bob-Sports und der Eleganz und Effizienz einer Renn-Yacht verbinden. Das Design lehnt sich an das Mercedes-Rennsport-Erbe der dreißiger Jahre an. Der Elektro-Antrieb ist ausgelegt auf maximalen Schub. Ergänzt wird die Konstruktion durch eine aerodynamisch optimierte Außenhaut und ein festes High-Tech-Segel. Jedes Team erhält die gleiche Menge an Energie. Es gewinnt, wer Fahrzeit und Energieverbrauch am Besten kombiniert.

Toyota Le Mans Racer

Der bei Toyota’s Calty Design Research erdachte Le Mans Racer soll Langstreckenrennen bestreiten und dabei ohne Tankstopps auskommen. Möglich macht dies eine hocheffiziente Brennstoffzellen-Technologie. In die Karosserie sind photovoltaische Paneele eingearbeitet, über die zusätzliche Energie bezogen werden kann. Im Hochgeschwindigkeits-Modus ziehen sich Fahrzeug und Räder zusammen, im Kurven-Modus wird das Fahrzeug breiter, um optimale Stabilität und viel Grip aufzubauen. Bei Dunkelheit und schlechtem Wetter führt ein Virtual Reality-System den Fahrer durchs Rennen.

VW Bio Runner

Das Volkswagen of America Design Center steuert den Bio Runner bei, der in der Königsklasse der Wüstenrallye Baja 1000 antreten soll. Nur eine Tankfüllung und nur ein Fahrer, das sind die Vorgaben, die das Team dazu zwingen, bei diesem Renn-Marathon Technologie, Strategie und Einfallsreichtum bis zum Letzten auszureizen. Der Fahrer sitzt im Bio Runner auf einem motorradähnlichen Sattel und steuert über Kontrolleinheiten an Händen und Füßen. Der Doppel-Turbo-Motor dreht auf ultra-effiziente 500.000/min. Zum Fahrzeug gehört eine Drone, die voraus fliegt und per Video Streckeninformationen zuspielt. Der Bio Runner hat keine Scheiben. Dem Fahrer wird in Echtzeit ein 360 Grad-Panorama zugespielt.

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