L.A. Design-Challenge: Robocar 2057

Auch 2007 dürfen internationale Automobildesigner zur L.A. Autoshow ihren Träumen freien Lauf lassen und das Auto der Zukunft entwerfen. Die Vorgabe für diese Design-Challenge lautete "Robocar 2057". Entsprechend futuristisch geben sich die eingereichten Entwürfe.

Audi Virtuea Quattro:
Das kalifornische Audi-Designcenter schickt den Virtuea ins Rennen. Ein einsitziges Einspurfahrzeug, das von einer Wasserstoffeinheit angetrieben wird. Um den Verkehrsfluss der zukunft zu optimieren, soll der Virtuea mit anderen Verkehrsteilnehmern kommunizieren und so Staus und Unfälle vermeiden helfen.

In seiner Grundform wirkt der Virtuea wie eine Segelflugkanzel auf Rädern. Eine spezielle holographische Projektionstechnik soll der Umwelt aber jede noch so erdenkliche äußer Form suggerieren können. So kann der Virtuea als klassischer Sportwagen, als Limousine oder was auch immer auftreten. Geparkt beginnt ein chemischer Prozess, der CO2 in Sauerstoff umwandelt, während das holographische Bild des Virtuea sich der Landschaft anpasst und beispielsweise einen Baum darstellt.

GM Ant:
Ebenfalls aus Kalifornien stammt der Challenge-Beitrag von GM. Der OnStar-Ant rollt auf drei Radeinheiten, die unabhängig voneinander agieren. Den Karosseriegrundkörper bilden Panele, die mittels elektrischer Ketten miteinander verbunden sind und sich so in diversen Formen zusammenfügen können. Individuell gestaltbar zeigt sich auch der Innenraum. Um den Verkehrsfluss zu optimieren sollen auch hier alle Verkehrsteilnehmer miteinander vernetzt kommunizieren können.

Honda 124 Solar Hybrid:
Hondas 124 orientiert sich am molekularen Baukastenprinzip. Einzelne Transporteinheiten können für gemeinsame Wege zu Gruppen aus bis zu vier Fahrzeugen zusammengefasst werden, wobei eine Abspaltung jederzeit wieder möglich ist. Die Karosserie passt sich dabei automatisch der gewählten Gruppenposition an.

Mazda MotoNari rx 2057:
Mazda sieht die Mobilität der Zukunft in das Kriegsgewand des legendären Kämpfers Mori Motonari gehüllt. Das eigentliche Auto ersetzt ein Mobilitätsanzug. In liegender Position sorgen Räder mit innenliegenden Nano-Motoren für den Vortrieb. Gesteuert wird per Joysticks in den Armauflagen. Millionen mikroskopische Aktuatoren sorgen für den Kontakt zwischen Fahrer und Umwelt.

Mercedes SilverFlow:
Auch für Mercedes liegt die automobile Zukunft in variablen Formen. Eine Anhäufung magnetischer Teilchen soll per Magnetfeld in eine vorher variabel festgelegte Form gebracht werden können. Diese Technologie soll zudem Unfallschäden selbst heilen lassen und quasi jede Farb- und Formgebung ermöglichen. Wird der SilverFlow abgestellt, genügt ein Knopfdruck und er verwandelt sich in eine kompakte Einheit.

Nissan OneOne:
Für Nissan erfüllt das Auto der Zukunft viele Aufgaben selbstätig. So soll der OneOne die Kinder allein zur Schule bringen oder vom Spielplatz wieder heimholen können. Die Räder werden an vier separaten Auslegern mit zentralem Gelenk geführt und von synthetischen Muskeln angetrieben. Je nach Reisegeschwindigkeit wird der Radstand verlängert oder verkürzt.

Toyota Biomobile Mecha:
Der Mecha bezieht seine Energie aus der Luftverschmutzung und soll so die Umwelt durch seinen Betrieb reinigen, statt sie zu verschmutzen. Nanotechnologie ermöglicht dem Mecha dabei quasi jede beliebige äußere Form anzunehmen. Ein variables Antriebssystem soll den Mecha rollen, springen oder krabbeln lassen können.

VW Slipstream:
Der Slipstream kommt als rasender Tropfen auf zwei Rädern daher. Im urbanen Umfeld steht der Tropfen senkrecht um Verkehrsraum zu sparen. Außerhalb der Stadt legt sich der Slipstream flach und zieht sein Finnen bewährtes Heck mit bis zu 400 km/h freischwebend durch die Landschaft. Die Antriebsenergie soll der Tropfen aus Solarzellen auf der Karosserieoberfläche beziehen.

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uba

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