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Lackreparatur

Ein Pflaster für kleine Lackkratzer

Lackdosen Foto: Beate Jeske 13 Bilder

Das Lackpflaster Stickerfix soll kleine Schrammen am Auto sauber abdecken. auto motor und sport hat ausprobiert, wie gut die neue Reparaturmethode funktioniert und für welche Schäden sie überhaupt geeignet ist.

04.08.2011 René Olma

Egal ob Steinschlag oder kleiner Kratzer: Beschädigungen am Lack des Autos sind ärgerlich und bieten eine Angriffsfläche für Korrosion. Daher ist schnelle Abhilfe gefragt. Die klassischen Mittel sind entweder Lackstift mit Pinsel oder die Spraydose. Letztere eignet sich jedoch nur für routinierte Anwender. Bei der per Pinsel aufgetragenen Farbe bleibt allerdings der entscheidende Nachteil, dass man die Stelle nie so sauber ausbessern kann, dass die Beschädigung unsichtbar wird. Mit dem Lackpflaster Stickerfix hat die Akzo Nobel-Tochter Stikkens nun eine Reparaturmethode im Angebot, die es besonders für Laien deutlich einfacher machen soll, die Macken selbst zu beheben. 

Das Lackpflaster wird jedem Auto angepasst

Das Prinzip: Stickerfix ist eine in Wagenfarbe lackierte Folie mit ausgestanzten Pflastern. Diese werden einfach auf den Kratzer geklebt. Entscheidend für das Gelingen der Reparatur ist dabei, dass der Farbton dem des Autos entspricht. Dazu verlässt sich der Hersteller nicht allein auf Papierwerte. Mit Messstreifen wird der exakte Farbton des Autolacks ermittelt.

Je nach Alter des Fahrzeugs wird der Lack angepasst. Somit werden auch Serienstreuungen ausgeglichen, die bei ein und demselben Modell auftreten können. Anschließend wird die passende Mischung zusammengerührt. Als Basis von Stickerfix dient eine Folie. Diese Haltefolie wird dann zunächst mit einem Haftgrund beschichtet und anschließend im passenden Farbton lackiert. Eine Schicht Klarlack macht anschließend die Folie beständig gegen Witterungseinflüsse. 

Lackpflaster kann auch von Laien verarbeitet werden

Um passende Aufkleber zu erhalten, werden diese mit einem Plotter aus der Oberfläche gestanzt. Fertig ist das Lackpflaster, das es ganz nach Wunsch des Kunden als unterschiedlich lange Streifen, Kreis, Quadrat oder Oval gibt. Der Einsatz am Auto ist dann, wie der Selbstversuch ergab, denkbar einfach. Zunächst muss die Stelle um die Macken gründlich gereinigt werden.

Anschließend zieht man das Pflaster von der Folie ab und klebt es sauber auf. Wichtig ist dabei, sauber zu arbeiten und das Entstehen von Luftblasen zu verhindern. Dann festdrücken - fertig. Da Stickerfix jedoch sehr gut klebt, muss man schnell und genau arbeiten. In puncto Wetter- und Steinschlagbeständigkeit stehen die Pflaster echtem Lack kaum nach. Man kann die Folie später wieder abziehen, wenn man sie vorher mit einem Fön erwärmt.

Lackpflaster fällt an Kanten kaum auf

Das kann zum Beispiel nötig sein, wenn man die Stelle doch lackieren möchte oder wenn die Folie nur als Steinschlagschutz auf makellosen Oberflächen angebracht wurde. Das ist ein weiterer Einsatzbereich. Doch fällt die Beklebung nicht auf? Es kommt darauf an: Mitten auf der Motorhaube ist die Chance, die Ränder der Pflaster noch zu sehen, zwangsläufig größer als an Kanten.

Unauffälliger als eine mit dem Lackstift behandelte Schramme ist die Folie aber allemal. Lieferbar ist Stickerfix auf Bögen in unterschiedlichen Formaten bis DIN A4. Preis: ab 30 Euro (DIN A5). Zum Vergleich: Wer kleine Schrammen beim Fachmann ausbessern lässt, zahlt schnell mehr als 100 Euro - für einen Kratzer. Eine Übersicht der Fachbetriebe findet man unter www.stickerfix.com.

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