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Lada 2107 Taiga-Taxi

Foto: -

Als Lada Nova ist er quadratisch, praktisch, gut – und billig obendrein. Ein strapazierfähiges Basisauto, bei dem man die Kupplung notfalls mit dem mitgelieferten üppigen Bordwerkzeug wechseln kann.

01.03.2007 Alf Cremers Powered by

Tarnen und Täuschen
Als Luxus-Lada 2107 wirkt er unglaubwürdig, die Mercedes-Kühlerattrappe mehr als aufgesetzt. Der russische Exil-Italiener aus Togliattigrad täuscht dann vor, was er gar nicht ist – ein vollwertiger Mittelklassewagen.

Für diesen Status ist er zu eng, zu laut und zu primitiv. Bei einem Lada, siehe Niva, schätzen wir vor allem jene unprätenziöse Ehrlichkeit und jenen perfekten Gebrauchsnutzen, der uns hilft, selbst im sibirischen Permafrost mobil zu sein.

Negativer Beigeschmack
Der innen wie außen überdekorierte Typ 2107 hat noch den negativen Beigeschmack eines Funktionärsautos für Parteigenossen im mittleren Kader. Dass er eigentlich ein Italiener ist, macht ihn sogar ein wenig sympathisch, denn die Fiat 124-Technik reichte 1966 immerhin zum Titel Auto des Jahres.

Heute gibt sie dem konventionellen Konservativen das Flair eines Oldtimers. Alles, bis auf die unpräzise Lenkung, funktioniert direkt und ohne den einlullenden Komfortplüsch von heute. Die Schaltung knackig, das Fahrwerk hart und der Motor kernig. Wer Rustikales mag, hat sogar Spaß am 2107.

  • Bauzeit: 2103-2107 von 1972 bis 91.
  • Motor/ Antrieb: Vierzylinder-OHC-Reihenmotor, längs, 1569 cm3, 78 PS bei 5400/min, Hinterradantrieb.
  • Fahrwerk: Doppel- Querlenker-Vorderachse, hinten Starrachse an Längslenkern und Schraubenfedern.

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