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Lada-Autobauer Avtovas

Renault-Nissan will Kontrollmehrheit

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Der französische Autokonzern Renault und sein japanischer Partner Nissan wollen laut einem Zeitungsbericht nun Ernst machen mit der Übernahme des größten russischen Autoherstellers Avtovas (Lada).

05.03.2012 dpa

Die drei Konzerne wollten eine entsprechende, bereits seit längerem angepeilte Vereinbarung bald unterzeichnen, vielleicht schon während der in dieser Woche beginnenden Automesse in Genf, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter Berufung auf Unternehmenskreise. Renault-Nissan würde durch die Übernahme den Konkurrenten Toyota beim Absatz überholen und zum drittgrößten Autohersteller der Welt aufsteigen - nur übertroffen von General Motors und Volkswagen.

Gemeinsame Modelle auf Dacia-Basis

Renault hält schon jetzt ein Viertel der Anteile an Avtovas. Ein weiteres Viertel solle nun von der staatlichen russischen Holding Rosstechnologii und der ebenfalls staatlichen Investmentbank Troika Dialog übernommen werden, heißt es in dem Bericht. Damit würde Renault-Nissan eine Kontrollmehrheit halten. Umgekehrt wäre eine Überkreuzbeteiligung der Russen an Renault denkbar. Ursprünglich sollte die Vereinbarung schon Ende 2011 unter Dach und Fach sein.
 
Renault arbeitet schon daran, das marode Stammwerk der Traditionsmarke Lada in der russischen Stadt Togliatti an der Wolga zu modernisieren. In Togliatti sollen Renault sowie Nissan und Avtovas künftig gemeinsam Autos auf Basis der rumänischen Renault-Marke Dacia bauen. Die Fahrzeuge sind für den stark wachsenden russischen Markt gedacht. Zusammen streben die drei Hersteller einen auf 40 Prozent erhöhten Marktanteil an.
 
Nach früheren Berichten will Nissan parallel die Traditionsmarke Datsun wiederbeleben. Die Idee sei, unter dem Namen günstige Wagen in Wachstumsmärkten wie Russland und Asien zu verkaufen.

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