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Lamborghini

Immer wichtiger für Audi-Ergebnis

Foto: Lamborghini 3 Bilder

Die Audi-Tochter Lamborghini hat 2007 ihre Umsatzrendite mehr als verdoppelt und ihren Absatz im Vergleich zu 2006 um rund 15 Prozent gesteigert.

12.01.2008 Harald Hamprecht

Das sagte Lamborghini-Präsident Stephan Winkelmann im Gespräch mit auto motor und sport. "Wir werden zu einer immer wichtigeren Ertragsstütze für unseren Mutterkonzern Audi", so Winkelmann. "2007 werden wir erstmals in unserer Geschichte eine zweistellige Umsatzrendite einfahren. Damit sind wir auf dem besten Weg, uns zum weltweit profitabelsten Hersteller von exklusiven Sportwagen zu entwickeln. 2006 lag unsere Umsatzrendite bei 5,2 Prozent, im ersten Halbjahr 2007 bei 10,4 Prozent und im zweiten Halbjahr sind wir nicht schlechter geworden", so Winkelmann. "Unser Gewinn lag im ersten Halbjahr bei 26,4 Millionen Euro. Und auch im zweiten Halbjahr haben wir einen zweistelligen Millionen Euro-Betrag eingefahren."

Langfristziel: 3.000 Sportwagen

Auch der Absatz hat sich mit einem Plus von 15 Prozent deutlich verbessert. "2007 haben wir unseren Absatz von 2.087 auf rund 2.400 Lamborghini gesteigert. Per November waren es bereits 2.280 Einheiten." Der Absatz von 2.400 Fahrzeugen verteile sich auf 1.800 Gallardo und 600 Murcielago LP640. "Im laufenden Jahr gehe ich von einem sehr ähnlichen prozentualen Verhältnis aus." Die Marke von 3.000 Sportwagen sind laut Winkelmann "ein Langfristziel, das wir sicher nicht mehr diese Dekade erreichen werden. Wir konzentrieren uns auf ein kontrolliertes, gesundes Wachstum von etwa fünf Prozent pro Jahr." Für 2008 seien "unsere Auftragsbücher bereits komplett ausgebucht". Trotz der besseren Renditen und Umsätze will Lamborghini allerdings die Belegschaft nicht aufstocken. "Hinsichtlich der Produktivität folgen wir dem Beispiel unseres Mutterkonzerns: Unseren Absatz wollen wir steigern, unsere Belegschaftsstärke von inzwischen 940 Mitarbeitern indes werden wir konstant halten."

Synergien mit Audi ausbauen

Ausbauen will Lamborghini die Zusammenarbeit mit Audi, ohne jedoch den Charakter der italienischen Sportwagen zu verändern. "Gleichzeitig werden wir die Synergien mit Audi ausbauen. Im technologischen Bereich haben wir Zugriff auf den letzten Stand der Technik. Und im Einkauf können wir überall dort sparen, wo der Kunde den Unterschied nicht sieht und spürt, zum Beispiel beim gemeinsamen Einkauf von Luft- und Ölfiltern. Allerdings wollen wir auch bei den Nachfolgemodellen unserer beiden Baureihen niemals mehr als zehn Prozent Gleichteile verwenden, um die spezifischen Lambo-Gene zu bewahren."

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