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Land Rover als Dreingabe für Jaguar-Verkauf?

Foto: Jaguar

In die Spekulationen um einen möglichen Verkauf der Luxus-Marke Jaguar hat die britische "Sunday Times" am Sonntag (6.7.) eine weitere Variante gestreut: Demnach könnte Ford Anteile von Jaguar und Land Rover im Gebinde abgeben.

07.08.2006

Seit Ford vor einigen Tagen den einstigen Goldman-Sachs-Mann Ken Leet in seinen engen Beraterkreis berufen hat, blühen in den USA und Großbritannien die Diskussionen, wo der Ex-Banker die goldene strategische Lösung findet, den stark angeschlagenen US-Autokonzern aus der Krise zu führen. Eine der als am wahrscheinlichsten gehandelten Ansätze: Ford trennt sich von seiner Luxus-Tochter Jaguar.

Weil es aber erhebliche Zweifel gibt, ob es für die wirtschaftlich Not leidende Ford-Tochter überhaupt Interessenten gibt, machte die Sunday Times unter Berufung auf nicht näher bezeichnete Unternehmenskreise eine weitere Rechnung auf. Demnach könnte Ford zur Aufhübschung der im derzeitigen Zustand reichlich unattraktiven Braut Jaguar seine zweite britische Marke, Land Rover, mit einschießen. Im Gegensatz zu Jaguar hat die legendäre Offroad-Marke nach einem knallharten Restrukturierungsprogramm inzwischen die Kurve zur Wirtschaftlichkeit genommen und wartet mit einer attraktiven Modellpalette und stattlichen Wachstumszahlen beim Fahrzeugabsatz auf.

Minderheitsanteile weiter bei Ford?

Das Abgabemodell könnte laut Sunday Times so aussehen: Ford behält einen Minderheitsanteil am Marken-Paket Jaguar/Land Rover und sichert die technische Unterstützung wie die Zuliefererkette.

Autoexperten sprechen einer solchen Lösung einen gewissen Charme nicht ab. So teilen sich beide Marken schon heute eine ganze Reihe technischer Komponenten und Motoren.

Unterdessen gehen die Spekulationen um mögliche Jaguar-Interessenten munter weiter. Außer Renault wird inzwischen Hyundai und einer russischen Investorengruppe Interesse an der Marke mit der Raubkatze nachgesagt. In Großbritannien verfolgt man die Diskussionen und Spekulationen mit wachsender Unruhe, droht doch der ohnehin darnieder liegenden britischen Autoindustrie ein neuerlicher Schlag.

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