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Land Rover autonomes Fahren

Offroad-Autopilot

Land Rover autonomes Fahren im Gelände Foto: Land Rover 6 Bilder

Mit einem neuen System will Land Rover nun auch im Gelände für autonom fahrende Autos sorgen. Erste Prototypen sind bereits unterwegs.

13.07.2016 Torsten Seibt 1 Kommentar Powered by

Autonomes Fahren ist der momentane Hype schlechthin unter den Autoherstellern, auch wenn es zuletzt – Stichwort Tesla – nicht nur positive Meldungen zum Thema gab. Land Rover möchte die Autopilotfunktion allerdings noch ausweiten und hat jetzt ein Projekt vorgestellt, in dem die miteinander vernetzten Fahrzeuge automatisch durchs Gelände cruisen.

Möglich macht das eine Kombination verschiedener Außensensoren sowie eine Funkverbindung zwischen einzelnen mit der Technik ausgerüsteten Fahrzeugen. Das soll im Idealfall über eine Entfernung von maximal einem Kilometer funktionieren.

Schlagloch-Scanner

Die Geländewagen erkennen nicht nur Hindernisse wie Steine oder Schlaglöcher. Die Sensorik scannt auch den Untergrund vor dem Auto und soll so das Terrain Response System mit den verschiedenen Offroad-Programmen automatisch ansteuern. Außerdem erkennen die aufgerüsteten Luxus-SUV Wasserflächen und halten vorher automatisch an.

Zusätzlich soll das System mit einer bis zu 30 Meter weit vorausschauenden Elektronik die Beschaffenheit des Fahrwegs scannen und entsprechend die Geschwindigkeit einstellen. Alle diese Parameter und Erkenntnisse werden dann an alle im Netz eingeklinkten anderen Geländewagen per Funk weitergeleitet, inklusive der jeweiligen Fahrzustände wie Achsverschränkung oder Lenkeinschlag.

Autopilot für Freizeit-Offroader

Bis sich Land Rover-Besitzer, die an dieser Idee Gefallen finden, von ihrem Wagen durch den Wald fahren lassen können, ist es allerdings noch ein längerer Weg. Speziell die Funkvernetzung und die Oberflächenerkennung sollen hingegen auch im Straßeneinsatz Verwendung finden. In den kommenden vier Jahren will Land Rover mehr als 100 Forschungsfahrzeuge auf Teststrecken rund um Sollihull in den Realverkehr schicken.

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Da folgen die Marketingabteilungen der Autohersteller dem Medienhype zum Automomen Fahren auf Hochtouren - wohl auch, um von den nicht beherrschten Klima-und Umwelt-Problemen der schmutzigen, veralteten Otto-bzw. Diesel-Motor-Technologien abzulenken (nicht umsonst werden die entsprechenden Vorschriften auf EU-Ebene nicht verschärft!). Da wird dann auch schon über die ersten schweren Unfälle beim Autonomen Fahren berichtet. Dumm gelaufen! Man erkennt aber mittlerweile, dass das Autonome Fahren nicht nur eine technische Herausforderung darstellt - insbesondere in Bezug auf die technische Sicherheit -, sondern mehr noch ungelöste ethische, rechtliche und Informationssicherheitstechnische Probleme mit sich bringt. Vom Stand der vergleichbaren PC- und Smartphone-Sicherheit kann jeder Nutzer ein Lied singen. Doch die Politik gebärdet sich weiterhin autohörig!

"TaTü TaTa TaTü TaTa.
Freude am Fahren, wenn kein Fahrer da!
TaTü TaTa TaTü TaTa.
Vorsprung durch Technik, wenn kein WLAN da."

Freud und Leid des fahrerlosen Fahrens auf den Punkt gebracht:

http://youtu.be/fU0QDDxDcy8
http://youtu.be/WzvpF6JR1cE

Viel Spaß beim Anhören! Und lasst Euch die Realität nicht vermiesen!

SigismundRuestig 14. Juli 2016, 08:08 Uhr
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