Land Rover LRX: Gelände-Einschnitt

Wohin die Reise des Unternehmens geht, ist bei Land Rover derzeit mehr als unklar. Ein klares Bekenntnis zu einem kleinen sportlichen Luxusmodell legen die Briten auf der Detroit Motor Show mit der Studie LRX ab.

Bereits auf der IAA mit einem Teaser avisiert, darf der Zweitürer auf  Basis des Freelanders auf der NAIAS alle Hüllen fallen lassen.

Kompakte Dynamik

Um mehr Dynamik in die Linienführung zu bekommen, wurde die Freelander-Karosse um knapp sieben Zentimeter auf 4,35 Meter gekürzt und in der Höhe um 12 Zentimeter auf 1,55 Meter gestaucht. Zum aggressiveren Look trägt auch die komplett neue Front mit den schmalen Scheinwerferschlitzen, dem großen Unterfahrschutz, der bulligen Schürze sowie den Luftein- und auslässen auf der Haube und in den Kotflügeln bei. Die ausgestellten Radhäuser werden mit 20 Zoll-Felgen gefüllt.

Die Silhouette wird von den zwei langen Türen, der steil ansteigenden Gürtellinie und der filigran anmutenden nach hinten abfallenden Dachlinie bestimmt. Zudem ensteht in deren Umklammerung eine schmale, durchweg verglaste Fensterlinie, die dem Heck seinen Bullen-Charakter einhaucht. Die Bodenfreiheit schrumpft nebenbei auf nur noch knapp 13 Zentimeter.

Gewachsen ist dagegen das Blickfeld der Passagiere, die in der Studie durch ein vollverglastes Dach den Himmel beobachten können.

Stoßrichtung Premium

Den Premium-Himmel steuert Land Rover auch mit der Innenraumgestaltung des LRX an. Leder in zwei Farbtönen wird mit poliertem Aluminium und textilen Einlagen kombiniert. Vier Einzelsitze nehmen die Passagiere auf, die durchgehende Mittelkonsole die Kühlbox. Klappbare Sitze vorn erleichtern den Durchstieg in den Fond. Im futuristischen Cockpit wurden zwei große Touchscreen und wenige Schalter zusammengefasst. Der Schalthebel thront erhaben auf der scheinbar freischwebenden Mittelkonsole, etwas tiefer liegt der zentrale Stellschalter für den Allradantrieb. Je nach Einstellung erstrahlt dann auch der Innenraum. Sportfahrer werden in rotes Licht gehüllt, Geländegänger arbeiten unter grünem Licht, während der Normalo in blauem Ambiente agiert.

Sollte der LRX den Sprung in die Serie schaffen,ist 2009 mit ihm zu rechnen. Die Basis bildet dann aber die Ford Focus-Plattform, die durch einen Hybridantriebsstrang mit Elektromotor an der Hinterachse ergänzt wird.

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uba

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