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Land Rover

Popham zweifelt am Sinn eines Verkaufs

Foto: Hans-Dieter Seufert

Angesichts der zuletzt wieder aufschäumenden Gerüchte um einen Verkauf von Land Rover, hat sich nun Markenchef Phil Popham zu Wort genmeldet und erhebliche Zweifel geäußert, ob eine Trennung von der britischen Kult-Marke zum jetzigen Zeitpunkt sinnvoll ist.

18.10.2006

Popham, Managing Director der Ford-Tochtermarke Land Rover, äußerte sich am Dienstag (17. Oktober) bei einer Modellpräsentation in England zu den neuerlichen Verkaufsgerüchten. Diese hatten neue Nahrung durch Äußerungen im Zusammenhang mit dem angedachten Verkauf von Jaguar erhalten. So hatte der britische Maschinenbaukonzern JCB seinen Rückzug von den Jaguar-Kaufabsichten damit begründet, Ford hätte Jaguar nur im Gebinde mit Land Rover abgeben wollen.

Land Rover war 2000 zu Ford gekommen und bildet mit Jaguar, Aston Martin und Volvo die Premier Automotive Group (PAG). Zählte die britische Kult-Marke zunächst zu den großen Sorgenkindern im Ford-Markengebinde, zeigt sich seit 2005 ein deutlicher Aufwärtstrend. Jetzt hat Land Rover die aktuellste und modernste Produktpalette seiner Geschichte, die Verkaufszahlen gehen stramm nach oben und der Sprung in die Gewinnzone scheint nur eine Frage der Zeit. Angesichts der aktuellen Entwicklung, müsse man sich schon fragen, ob nun die Zeit für ein Verkauf da sei, sagte Popham vor Journalisten.

Tatsächlich sehen die Land Rover Zahlen gut aus. 2005 konnte die Marke den weltweiten Absatz um 14 Prozent auf 185.120 Autos steigern, dieses Jahr wird damit gerechnet, dass Land Rover die Marke von 200.000 Fahrzeugen knackt. Vor allem in Russland brummt das Geschäft. Dem steht allerdings der extreme Spardruck entgegen, dem sich Ford gegenüber sieht. So sollen bis Ende 2008 44.000 Stellen gestrichen werden. Öffentlich bestätigt ist von Ford bislang lediglich, sich zumindest von Teilen des florierenden Luxus-Herstellers Aston Martin trennen zu wollen. Gerüchte über geplante Verkäufe von Jaguar und/oder Land Rover wurden bislang nicht kommentiert.

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