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Rückruf für Disco und Landy

Foto: Land Rover

Der britische Autohersteller Land Rover ruft in Deutschland insgesamt 14.318 Modelle der Baureihen Discovery und Defender wegen Problemen mit dem ABS und der Wankstabilisierung zurück.

17.03.2004

Bei 10.407 Fahrzeugen aus beiden Baureihen werden die Steuerventile im ABS-Druckregelmodul geprüft, da sich dort Druckplatten lösen können und sich dadurch der Brems-Pedalweg verlängern würde. Ein Bremsausfall sei jedoch ausgeschlossen, erklärte Land Rover-Sprecher Paul Entwistle gegenüber auto-motor-und-sport.de.

Bei weiteren 3.911 Modellen des Discovery wird die hydraulische Ansteuerung des Wankstabilisierungssystems ACE geprüft, da sich dort der Anschlussflansch lösen und so Flüssigkeit austreten könne. Auch in diesem Fall, so Entwistle, gehe von dem Defekt kein Gefahr für die Passagiere aus. Zudem würde der Flüssigkeitsverlust und ein Systemausfall durch Kontroll-Leuchten im Cockpit angezeigt.

Betroffen sind in beiden Fällen Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum September 1998 bis Dezember 2003. Alle Halter würden angeschrieben und zur Überprüfung der möglichen Defekte in die Werkstätten gerufen. Eine Entscheidung über einen offiziellen Rückruf über das Kraftfahrtbundesamt in Flensburg steht noch aus.

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