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Le Mans Classic 2014

456 Sportwagen und GT-Renner am Start

Le Mans Classic, Gulf, Mirage Foto: Arturo Rivas 23 Bilder

An diesem Wochenende, vom 4. bis 6. Juli 2014, startet die siebte Auflage der Le Mans Classics, des größten Klassiker-Events auf dem Kontinent. Die meisten Rennwagen-Typen, die von 1923 bis 1979 beim 24-Stundenrennen teilnahmen, sind in auf der 13,629 Kilometer langen Le Mans-Originalpiste in Aktion zu bewundern. Dazu kommen rund 8000 Autos von 160 gemeldeten Clubs.

04.07.2014 Franz-Peter Hudek Powered by

Selbstverständlich sind nicht alle 456 Rennautos gleichzeitig auf der Le Mans-Strecke, sondern in sechs Startgruppen („Grid/Plateau“) aufgeteilt, die rund um die Uhr nacheinander für jeweils eine Stunde ihre Rennen austragen. Dadurch ist auch das historische Bild gewährt, wenn zum Beispiel Grid 1 (1923-1939) oder Grid 5 (1966-1971) auftreten: hier die Speichenräder-Raketen aus der Vorkriegsära mit Aston Martin, Bentley, Talbot und Co. Und dort die flachen Mittelmotor-Boliden Alfa Romeo 33, Ford GT 40, Porsche 910, Lola T70 sowie die GT-Renner Chevrolet Corvette, De Tomaso Pantera und mehr.

Alltagsklassiker im Le Mans-Trimm

Naturgemäß sind bei den Le Mans Classic keine Formel-Autos und irgendwelche No-Name-Monoposto am Start, deren Optik für die Zuschauer oft wenig Abwechslung bietet. Neben den bis zu 300 km/h schnellen Super-Sportwagen sind auch viele attraktive GT-Autos wie BMW 3.0 CSL und Ferrari 365 GTB/4 Daytona unterwegs. Außerdem gehen bekannte Alltags-Klassiker wie Austin Healey, MGB, Jaguar E-Type, Porsche 911 und mehr bei Le Mans Classic im authentischen Renntrimm an den Start. Insofern ist es verständlich, dass viele Markenclubs eine regelrechte Wallfahrt nach Le Mans veranstalten, um dort die von ihnen geschätzten Klassiker auf der Rennstrecke in einzigartiger Kulisse zu erleben.

Berühmte Fahrer mit Le Mans-Erfahrung

Le Mans Classic Classic findet nur alle zwei Jahre statt und wird vorrangig von französischen und britischen Rennklassiker-Liebhabern mit Fahrzeugen bestückt. Anders wie bei der Mille Miglia ist deshalb nur ein einziger Mercedes gemeldet, der heldenhafte 300 SL-Flügeltürer von HK-Engineering. Unter den teilnehmenden Piloten mit Le Mans-Erfahrung aus früheren Renntagen befinden sich vor allem viele Franzosen und Briten sowie ein Deutscher, ein Italiener und eine Belgierin: Gérard Larousse, Jacques Laffite, Jean Ragnotti, Andy Wallace, Jürgen Barth, Emanuele Pirro und Vanina Ickx.

Ferrari 250-Tournee, Auktion und Drive In-Kino

Ferrari-Sammler Brandon Wang aus Hongkong und seine Freunde, die derzeit auf einem Europa-Trip mit ihren rund 20 Ferrari 250 unterwegs sind, werden in Le Mans von Freitag- bis Samstag-Vormittag einen 24-stündigen Boxenstopp einlegen. Darunter befinden sich auch drei GTO. Eine große Auktion von Automobilia und edlen Fahrzeugen veranstaltet Artcurial am Samstag. Katalog kostenlos auf www.artcurial.com.

Als neue Attraktion gibt es ein Autokino, das Klassiker wie „Le Mans“, „Bullit“ und „Un homme une femme“ zeigt, die sich jeweils durch großartige Automobil-Sequenzen auszeichnen. Außerdem den Dokumentarfilm „Weekend of a Champion“ von Roman Polanski, in dem Jackie Stewart porträtiert wird. Wer also noch Lust hat, nach Le Mans zu kommen, muss für das Wochenende 63 Euro plus 45 Euro für das Fahrerlager aufwenden. Hotels in und um Le Mans bis zu 100 Kilometer Umkreis sind ausgebucht. Stellflächen für Wohnmobile und Zelte stehen auf einem der drei Campingplätze noch zur Verfügung. Auch Motor Klassik wird mit dem Wohnmobil anreisen und darüber berichten. Alle Infos zur Veranstaltung auf www.lemansclassic.com (französisch/englisch). Starterliste und alle Meldungen unter „News“ und dann "All about Le Mans Classic". "Camping Areas" finden Sie unter "Ticketing".

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