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Le Mans

Duell Audi gegen Peugeot

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Rekordsieger Tom Kristensen will sein Comeback mit dem achten Le Mans-Sieg krönen, Jacques Villeneuve kann bei seiner Premiere Geschichte schreiben. "Ich fühle mich fit und hoffe, ein tolles Rennen fahren zu können", sagte Audi-Pilot Kristensen. Der ehemalige Formel-1-Weltmeister, Champ Car-Champion und Indianapolis-Sieger Villeneuve fährt bei dem Langstreckenklassiker für Peugeot, weil "ich gewinnen will und Lust darauf habe".

13.06.2007 Powered by

Beim Jubiläums-Rennen auf dem 13.629 Kilometer langen Traditionskurs in Nordfrankreich kommt es zum Duell der beiden Dieselfavoriten Audi und Peugeot. Auch die Reglementsänderung zu Gunsten der mit Benzin fahrenden Prototypen ändert daran nichts. "Wir vertrauen auf unsere Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit", sagte Audi-Motorsportchef Wolfgang Ullrich vor der 75. Auflage des Rennens. "Mit Peugeot haben wir dieses Mal einen neuen starken Gegner, der alles, was er bisher im Motorsport gemacht hat, sehr professionell und erfolgreich umgesetzt hat und in Le Mans schon zwei Mal gewonnen hat."

Während der bayerische Konzern im Vorjahr durch das Trio Frank Biela/Emanuele Pirro/Marco Werner (Neuss/Italien/Dortmund) im erstmals eingesetzten Audi R10 TDI für einen historischen Triumph sorgte, setzt ihr französischer Konkurrent erst jetzt auf Diesel. "Unser Ziel ist klar: Wir möchten den siebten Le-Mans-Sieg für Audi holen", sagte Ullrich.

Audi lässt Jungspunde antreten

Audi beherrscht den Motorsport-Marathon seit dem Jahr 2000 und holte mit Ausnahme von 2003 (Bentley) immer den Gesamtsieg. Mit drei über 650 PS leistenden Prototypen soll diese Erfolgsserie von Samstag (16.06. - Start: 15.00 Uhr) bis Sonntag (Ziel: 15.00 Uhr) fortgesetzt werden. Die Hoffnungen ruhen dabei vor allem auf den beiden routinierten Teams Kristensen/Dindo Capello/Allan McNish (Dänemark/Italien/Großbritannien) und Biela/Pirro/Werner. Ob die drei Jungspunde Lucas Luhr/Alexandre Prémat/Mike Rockenfeller (Koblenz/Frankreich/Neuwied) den alten Hasen und Peugeot ein Schnippchen schlagen können, bleibt abzuwarten.

Kristensen baut beim Versuch, in Le Mans das "achte Weltwunde" zu vollbringen, stark auf seine beiden Teamkollegen. "Nachdem ich den Testtag wegen meines Unfalls in der DTM auslassen musste, gehe ich in diesem Jahr etwas anders an die 24 Stunden heran", sagte der 39-Jährige, der am 22. April bei einem Lauf zum Deutschen Tourenwagen Masters ein schweres Schleudertrauma erlitten hatte. "Meine Einstellung ist dieselbe, doch Dindo und Allan haben die Vorarbeit schon gemacht. Ich weiß, dass ich mich auf sie verlassen kann."

Das achte Weltwunder

Biela und Werner wollen Kristensen bei dessen Weltrekordversuch ausbremsen. "Natürlich geht man mit ganz hohen Erwartungen an so ein Rennen heran, vor allem mit unserer Vorgeschichte: Audi, Biela, Pirro, Werner - bei solchen Namen können die Ziele nur sehr hochgesteckt sein", sagte der viermalige Le Mans-Sieger Biela.

Die Hoffnungen bei Peugeot ruhen auf den Kombinationen Nicolas Minassian/Marc Gené/Villeneuve (Frankreich/Spanien/Kanada) und Stéphane Sarrazin/Pedro Lamy/Sébastien Bourdais (Frankreich/Portugal/Frankreich) im 908 Hdi. Villeneuve könnte Einmaliges in fast 100 Jahren Motorsport gelingen: Sollte der 36-Jährige siegen, wäre er der erste Rennfahrer, der in der Formel 1 WM, der Champ Car-Serie, Indianapolis und in Le Mans triumphiert hat. "Aber ich fahre nicht deshalb dort", versicherte er.

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