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Legends of the Autobahn

American Dream of Highspeed

08/2015 - Pebble Beach Motor Week Legends of the Autobahn, mokla0815 Foto: Kai Klauder 33 Bilder

Die Faszination für "German Autobahn" ist in den USA riesig - denn wenn man hier unterwegs ist, ist meist bei 60 MPH Schluss - rund 100 km/h. Wie gut, dass man zumindest könnte, wenn man wollte...

15.08.2015 Kai Klauder Powered by

Die drei großen nordamerikanischen Markenclubs von BMW, Mercedes und Audi laden am 15. August zum Concours "Legends of the Autobahn" - hier wird German Engeneering and Wertarbeit zelebriert.

Seit 2011 gehört die Veranstaltung "Legend of the Autobahn" fest zur Monterey Motorweek und lockt rund 3.000 Besucher an. Mehr als 400 Fahrzeuge sollen auch in diesem Jahr wieder gewesen sein, die sich den scharfen Augen der Jury stellten. Doch schon um 14.00 Uhr Ortszeit sind die Reihen gelichtet. Ein Grund: große Zugpferd Porsche ist nicht mehr dabei, stattdessen veranstaltet der Porsche Club USA parallel die "Werks Reunion" ein paar Meilen weiter.

BMW am stärksten vertreten

Ursprünglich als reine BMW-Veranstaltung des BMW Car Club America (CCA) gestartet, kamen mit den Jahren der Mercedes-Benz Club America und der Audi Club North America hinzu.

Das Gros der Autos stellen allerdings immer noch die BMW-Fans, vor allem die Baureihe E9 ist gut vertreten. Zahlreiche 3.0 CSL in fast der kompletten Farbpalette gibt es zu sehen. Fast alle befinden sich in perfektem Zustand und es fällt schwer, einen Favoriten zu küren.

Seltene Mercedes-Modell

Bei den Mercedes stechen ein paar Raritäten ins Auge - wie der 200 D Kombi, der aussieht, als sei er gerade vom Band gelaufen.

Besondere Bedeutung für Mercedes hat der 300SD, der erste serienmäßige Turbodiesel in einem PKW, der schon damals wegen der verschärften Umweltbestimmungen in den USA angeboten wurde, um den Flottenverbrauch zu senken. Viele wurden allerdings nicht verkauft, die Amerikaner mögen keine Selbstzünder in Oberklassewagen.

Alles erlaubt - auch ein lila Flügeltürer

Ein Blickfang ganz anderer Art ist ein Flügeltürer in einem Farbton, bei dem man mehrmals hinschauen muss: Ein kräftiges Lila-Metallic wurde von einem Lackierkünstler aufgetragen. Direkt neben dem 300 SL parkt der älteste Wagen des Teilnehmerfeldes, ein BMW Dixi aus den späten 20er-Jahren.

Bei Audi dominieren aktuelle Modelle: R8, TT und S5 sind dabei, dazu ein C4-Audi 100/A6. Damit hatte es der Audi Urquattro leicht, der den Preis für Audi holte. Bei BMW gewann ein 3.0 CSL und bei Mercedes ein 230 SL, der von den Juroren die volle Punktzahl bekam. "So etwas passiert nur einmal in 10 Jahren", kommentierte der Moderator den Auftritt der Pagode mit der Bestbewertung.

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