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Lehrstellenzwang kostet Millionen

Foto: Renault

Im Fall einer Ausbildungsplatzumlage hätten die sieben Unternehmen der deutschen Automobil-Industrie im vergangenem Jahr 47,4 Millionen Euro in einen Fonds zur Schaffung von zusätzlichen Lehrstellen einzahlen müssen.

15.04.2004

Dies ergibt eine Modellrechnung der IG Metall auf der Grundlage des von SPD und Grünen geplanten Gesetzes zur Sicherung eines ausreichenden Lehrstellenangebotes.

Audi, BMW, Daimler, Ford, Opel, Porsche und VW hatten demnach im vergangenem Jahr 22 150 Lehrlinge beschäftigt. Bei einer Gesamt-Beschäftigtenzahl von 478.104 entspricht dies einer Ausbildungsquote von 4,2 Prozent. Bei der im Gesetzentwurf geforderten Quote von sieben Prozent hätten es aber 11.231 Lehrlinge mehr sein müssen.

IG-Metall Ausbildungsexperte Klaus Heimann sagte dazu in Berlin: "Die Betriebe können sich die Abgabe leicht ersparen, wenn sie in diesem Jahr mehr Auszubildende einstellen". Nach Berechnung der IG Metall hatten die sieben Auto-Hersteller 2003 einen Gesamtumsatz von rund 254 Milliarden Euro.

Die schlechteste Ausbildungsquote hat der Übersicht zu Folge derzeit der Auto-Hersteller Opel mit 2,8 Prozent, gefolgt von Ford mit 3,3 Prozent. Die beste Quote erreicht dagegen Daimler mit 5,3 Prozent, gefolgt von BMW mit 5 Prozent. Audi kommt auf 4,6 Prozent, VW auf 4,2 und Porsche auf 4 Prozent.

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