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Leser und ihre Klassiker

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Ferrari 328 GTS Foto: Rieger 5 Bilder

Zwei Leser von Motor Klassik offenbaren ihre Automobil-Leidenschaft: Französische Gelassenheit trifft italienisches Temperament, ein Citroen DSuper 5 von 1973 auf einen Ferrari 328 GTS von 1987.

01.11.2011 Franz-Peter Hudek Powered by

Der oder keiner. Diesmal präsentieren zwei Leser ihre charakterstarken Oldtimer, die jeweils Bestandteil einer individuellen Wertewelt und damit alternativlos sind: Claude-Michel Haumesser und sein Citroën DSuper 5 sowie Harald Brutschin und sein Ferrari 328 GTS. Zum einen der frankophile Pragmatiker und große Citroën-Fan, zum anderen der ehemalige Rennfahrer und Ferrari-Kenner, dessen Sohn Riccardo dem Vater nacheifert.

Vererbte Citroen-Affinität

Der in Colmar geborene Elsässer Jean- Michel Haumesser hat sein französisches Erbe praktisch in der Garage stehen. Es ist ein Citroën DSuper 5 von 1973, den er exakt in dem Jahr erwarb, als 2003 für die Limousine das H-Kennzeichen-Alter begann. Damit fährt der Franzose mit dem deutschen Familiennamen pro Jahr etwa 2.000 Kilometer. Außerdem prägten diverse Citroën-Modelle der Eltern seine Kindheit. Auch das erste eigene Automobil war eines mit dem Doppelwinkel, das ziemlich exakt einem Peugoet 104 Z glich. Dennoch blieb die Freude am leicht abgehobenen Fahren erhalten.

Haumessers großer D-Citroën trägt die späte Bezeichnung DSuper 5, weil er einfacher als eine DS ausgestattet war und ein Fünfgang-Schaltgetriebe besaß. Bereits Ende 1969 nannte Citroën die Einstiegsvariante ID in DSuper um. Zur einfacheren Ausstattung zählt auch ein normales Bremspedal anstelle des berühmten Bremspilzes. Aber mit den 104 PS aus dem großen 2,2-Liter-Vierzylinder ist Haumesser trotzdem alles andere als ärmlich motorisiert.

Zur Person Claude -Michel Haumesser (49)

Der in Ostfildern bei Stuttgart lebende Ingenieur ist verheiratet und hat zwei Kinder. Als stolzer Besitzer eines Citroën DSuper 5 von 1973 spielt Frankreich natürlich eine gewichtige Rolle im Leben des Citroën-Fans.

Warum gerade dieses Modell? Citroën baute außergewöhnliche Fahrzeuge, sowohl im Design als auch technisch.

Besitzen Sie noch weitere Klassiker? Wenn ja, welche? Nein.

Welche interessanten Fahrzeuge, auch Motorräder, besaßen Sie schon? Nur Citroën: Ami 6, Dyane und GS bei meinen Eltern; LNA, AX, BX und Xantia selbst.

Ihr erstes Auto? Citroën LNA. Peugeot 104 Z, mit dem Zweizylinder-Boxer vom Citroën Visa.

Die größte Panne beim hier vorgestellten Wagen? Ein leerer Tank auf der Périphérique in Paris.

Ihre Lieblingsstrecke? In Frankreich die Routes départementales.

Im Club organisiert? Wenn ja, in welchem? In keinem. Ich bin aber in deutschen und französischen Online-Foren unterwegs.

Die beste Oldtimer-Veranstaltung, die Sie besucht haben? Treffen 50-Jahre-Citroën-DS in Paris. Trotz großem Chaos.

Die Top-Oldtimer-Veranstaltung, die Sie mal besuchen möchten? Eines der weltweiten Citroën-Treffen.

Ihr Traumklassiker, wenn Geld keine Rolle spielt? Citroën CX und SM.

Ein Oldtimer, der Ihnen gar nicht gefällt? Warum? US-Klassiker gefallen mir meistens nicht so gut – zu riesig, zu schwer.

Ihr aktuelles Alltagsauto? Citroën Xantia Break.

Ihr moderner Traumwagen, wenn Geld keine Rolle spielt? Citroën C5 Break.

Die wichtigste technische Entwicklung bei Autos? Scheibenbremsen, Einzelradaufhängung.

Die wichtigste technische Erfindung überhaupt? Motor-Elektronik mit Kat usw.

Außer Ihrem Oldtimer: Irgendein Hobby oder legale Leidenschaft? Die Familie, mit Haus und Garten.

Ihre Lieblingsfilme? The Wall, Le dÎner des cons, Spiel mir das Lied vom Tod.

Ihr favorisierter Musikstil im Auto: Komponist, Künstler oder Band? Musik aus den 80ern. Französische Sänger: Daniel Balavoine, Michel Sardou ...

Welches Buch wird gerade gelesen (Reparaturanleitung gilt nicht)? Marie Cardinal: Une vie pour deux.

Traum-Urlaubsziel mit Ihrem Klassiker? Frankreich und Italien.

Früher Rennfahrer, heute immer noch schnell unterwegs

Harald Brutschin kann dagegen in seinem Ferrari auf satte 270 PS setzen, wenn er seinem 1273-Kilogramm-Leichtgewicht die Sporen gibt. Obwohl der Unternehmer in Waiblingen schon deutlich stärkere Ferrari besaß, hielt er dem kompakten V8-Windspiel bis heute die Treue. Der einstige Rennfahrer startete zuletzt bei der Ferrari-Challenge und im Porsche Carerra-Cup. In den Achtzigern schaffte es Brutschin sogar bis zur Formel 2-Europameisterschaft, wo er mit Größen wie Stefan Bellof, Johnny Cecotto und Thierry Boutsen mithalten konnte. Daher rühren auch die guten Kontakte zu Ferrari, deren aktuelle Straßenmodelle immer in der heimischen Garage standen.

Ferrari im Schongang

Trotz des Alters von mittlerweile 24 Jahren hat der Youngtimer-Ferrari erst 15.000 Kilometer absolviert. Brutschin fährt den 328 nur zum Spaß und bei schönem Wetter. Für größere Touren benützt der Sportfahrer lieber seinen Porsche Cayenne Turbo. Die ganze Familie ist an vielen Wochenenden unterwegs, wenn Sohn Riccardo in Zentraleuropa beim Formel 3 ATS-Cup an den Start geht. Der junge Brutschin folgt auf hohem, professionellem Niveau den noch heißen Rennsport-Spuren seines Vaters. Wer die Familie kennenlernen möchte, wird auf www.riccardo-brutschin. de fündig. Nur der rote Ferrari und die Bulldogge Agathe fehlen leider.

Zur Person Harald Brutschin (52)

Warum gerade dieses Modell? Weil es mir gefallen hat und ich es deshalb seit der Auslieferung behalten habe.

Besitzen Sie noch weitere Klassiker? Wenn ja, welche? Nein.

Welche interessanten Fahrzeuge, auch Motorräder, besaßen Sie schon? Ferrari F 40, F 50, Testarossa, 456, 348, 360 ... und einen Mercedes E 55 AMG.

Ihr erstes Auto? Golf GTI powered by Lais Tuning Esslingen.

Die größte Panne beim hier vorgestellten Wagen? Zusammenbruch der Batterie.

Ihre Lieblingsstrecke? Nürburgring Nordschleife und Mugello.

Im Club organisiert? Wenn ja, in welchem? Mitglied im Waiblinger Motorsportclub.

Die beste Oldtimer-Veranstaltung, die Sie besucht haben? Oldtimer Grand Prix Nürburgring und Jim Clark Gedächtnisrennen Hockenheim.

Die Top-Oldtimer-Veranstaltung, die Sie mal besuchen möchten? Mille Miglia.

Ihr Traumklassiker, wenn Geld keine Rolle spielt? Ferrari GTO.

Ein Oldtimer, der Ihnen gar nicht gefällt? Warum? Gibt es nicht.

Ihr aktuelles Alltagsauto? Porsche Cayenne Turbo.

Ihr moderner Traumwagen, wenn Geld keine Rolle spielt? Mercedes SLR McLaren.

Die wichtigste technische Entwicklung bei Autos? Speed Limiter und Park Tronic (im Spaß).

Die wichtigste technische Erfindung überhaupt? Als Fortbewegung Auto und Flugzeug, im Alltag Telefon und Internet.

Außer Ihrem Oldtimer: Irgendein Hobby oder legale Leidenschaft? Motorsport und meine englische Bulldogge Agathe.

Ihre Lieblingsfilme? "Denn sie wissen nicht, was sie tun" mit James Dean.

Ihr favorisierter Musikstil im Auto: Komponist, Künstler oder Band? Söhne Mannheims und Adriano Celentano.

Welches Buch wird gerade gelesen (Reparaturanleitung gilt nicht)? „"Ayrton Senna - Leben am Limit" von Willi Knupp und „Der Rennbaron“ von Huschke von Hanstein.

Traum-Urlaubsziel mit Ihrem Klassiker? Entlang der Amalfi-Küste.

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