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Leseraktion Michelin Pilot Sport Experience

We are all Racers

Nachbericht Leseraktion Michelin Foto: Michelin 8 Bilder

Beim Michelin Leser-Test-Drive geht es für die Teilnehmer im Renntempo über die Piste – auch wenn sie das vorher nie für möglich gehalten hätten.

12.10.2015 Thiemo Fleck

Pau, pau, pau trompetet der weiße Porsche Cayman seine Zwischengasstöße in den knallblauen Azurhimmel. Das Anbremsen aus der langen Geraden will gelernt sein. Das Heck mit dem forsch aufgestellten Spoiler tänzelt etwas; Bremse lösen und mit möglichst gleichbleibendem Lenkwinkel rum. Der Safety-Track des Paul Ricard Driving Centers im Süden Frankreichs hat’s in sich. Wer die schnelle, über eine kaum spürbare Kuppe führende Links zu schnell angeht oder gar zu lange reinbremst, wird unnachgiebig mit einem Dreher bestraft. Doch jetzt am frühen Nachmittag haben die zehn Gewinner des Michelin Leser-Test-Drives die Scheu vor Auto und Strecke verloren. Nicht den Respekt, noch wirken die Beschleunigungs- und Bremskräfte des Porsche und der überragende Kurvengrip der Michelin-Sport-Cup-2-Semi-Slicks so überwältigend, dass deren fahrdynamische Grenzen nur gestreichelt werden. Das soll sich später ändern.

Und jetzt Helm auf für die Praxis

„We are all Racers“ – so lautet der Slogan der Racing School, bei der die Zehn schon am frühen Morgen die Schulbank drücken. „Ich, im Renntempo über die Strecke? Nie!“ Die 26-jährige Carolin Wolf hat noch wenig Fahrerfahrung, dafür reichlich Schneid: Die Chance, unter fachkundiger Anleitung Grenzbereiche zu erkunden, will sie sich nicht entgehen lassen. „So ein Fahrtraining hab ich mir immer gewünscht, wann hat man schon mal die Chance, auf Semi-Slick-bereiften Sportwagen eine Rennstrecke befahren zu dürfen.“ Auch Maximilian Hory zählt zu den Jüngeren der Teilnehmergruppe. Jede Anweisung des Trainers saugt er wissbegierig auf und versucht, sie gleich am Steuer umzusetzen. Mit Erfolg: Mit jeder Runde wächst die fahrerische Sicherheit, die Linienwahl wird exakter, das Tempo steigt.

Nach einem Vier-Runden-Stint hinter dem zügig vorausfahrenden Instruktor gesteht selbst der sportwagenerfahrene Audi-TT-Pilot Christoph Korn (oben rechts): „Jetzt komme auch ich langsam ins Schwitzen, die Guides machen ordentlich Tempo. Der Hammer, wie spät hier gebremst werden kann und wie präzise die Michelin-Reifen und das Porsche-Fahrwerk zueinander passen.“ Wie spät wirklich gebremst werden kann und was tatsächlich in Auto und Reifen steckt, demonstriert das Instruktorenteam zum Abschluss. Aussteigen? Nein, weitermachen!

Jetzt ist der Funke „Faszination Motorsport“ übergesprungen. Alle haben Blut geleckt, wollen mehr, sind angefixt, wollen bessere, perfekte Autofahrer werden. Man möchte ihnen zurufen: Ihr seid auf dem richtigen Weg, macht weiter so, auch für euch gibt es kein Zurück. Und denkt immer daran: We are all Racers.

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