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Lexus-Historie

Die wichtigsten Lexus-Modelle

Lexus Historie Foto: Lexus 42 Bilder

Die Geschichte von Lexus beginnt im Gegensatz zu anderen Automobilherstellern erst spät im Jahr 1987. Zu diesem Zeitpunkt macht Toyota zum ersten Mal öffentlich, dass man eine Luxusmarke auf den Markt bringen will.

11.10.2009

Schon seit 1983 hegt Toyota Pläne, das Projekt F1 (für Flagschiff und 1. Klasse) ins Rollen zu bringen. Auf der Los Angeles Motorshow im Jahr 1988 ist es schließlich soweit: Das Markenlogo und der Name Lexus wird präsentiert.

Das erste Modell nennt sich 400 LS und hat einen 4,0-Liter-V8-Aluminiummotor. Nur kurze Zeit später feiert das zweite Modell, der ES 250 auf der Detroit Motorshow Premiere. Die Abkürzung ES steht dabei für "Executive Sedan" und das Auto basiert auf dem Toyota Camry.

Die Lexus-Firmengeschichte in Deutschland beginnt 1990

In Deutschland beginnt die Lexus-Geschichte im September 1990, doch schnell merken die Japaner, dass dieser Markt ein schwieriges Pflaster ist. Ein geeignetes Image fehlt. Dafür hat man auf dem amerikanischen Markt großen Erfolg und baut die Produktpalette rasch aus.
 
Basierend auf dem Trend zum Coupé stellt Lexus im Jahr 1991 den SC 400 auf dem amerikanischen Markt vor. Der 2+2-Sitzer findet allerdings nie seinen Weg auf den europäischen oder deutschen Markt, da der Abstand der Scheinwerfer von der Straßenoberfläche nicht den Vorschriften entspricht.

Lexus GS 300 zwischen ES und LS angesiedelt

Der Lexus GS 300 ist zwischen den Baureihen ES und LS angesiedelt und wird vor allem in Deutschland von den Händlern als Einstiegsmodell mit Spannung erwartet. Das Auto basiert auf dem von Giugiaro entworfenen Toyota Aristo und wird 1993 auf der IAA in Frankfurt vorgestellt. Zwei Jahre später zeigt Lexus die zweite Generation des LS 400, der in vielen Punkten überarbeitet wurde. Bereits im Oktober 1992 verkauft Lexus weltweit den 200.000 Lexus LS.
 
Neben den Luxuslimousinen erobert Lexus wie der Mutterkonzern Toyota auch die Geländewagensparte. Der LX 450 soll die Qualitäten eines Offroaders mit dem Fahrkomfort und Luxus einer Luxuslimousine kombinieren. Insgesamt acht Passagiere haben im LX 450 Platz. Der Lexus LX ist allerdings dem amerikanischen Markt vorbehalten. Inzwischen gilt Lexus auf dem US-Markt als erfolgreichste Luxusmarke noch vor Cadillac und Lincoln.

Lexus beschäftigt sich mit der Luxuslimousine der Zukunft
 
In den folgenden Jahren beschäftigt sich Lexus mit den Konzeptfahrzeugen FLV und HPS. Der FLV soll eine Luxuslimousine der Zukunft darstellen, der HPS ist die Grundlage für den später erscheinende GS 300. Die Besonderheit: Der 4,0-Liter-V8-Motor verfügt über eine variable Ventilsteuerung, die bei Lexus und Toyota VVT-i getauft wird.
 
1998 führt Lexus den RX 300 auf dem US-Markt ein und trifft damit den Nerv der Zeit und den Trend zum SUV. Für Vortrieb sorgt ein V6-Motor, der auf einem Luftpolster sitzt, um Lastwechselreaktionen auszugleichen. Die Kraftübertragung erfolgt an alle vier Räder. Der IS 200 ist schließlich die erste Mittelklasselimousine im Portfolio der japanischen Marke Lexus. Im Jahr 2000 kommt der LS 430, der mit seinem 4,3-Liter-V8 vor allem durch Laufruhe überzeugt.
 
Im Jahr 2000 folgen gleich zwei Neueinführungen. Der Lexus SC 430 mit Klappdach und Coupélinien sorgt bei seiner Präsentation für Aufsehen und ist in seiner Stückzahl begrenzt. Das Flaggschiff Lexus LS 400 wird vom LS 430 abgelöst und erhält in diesem Zug mit 282 PS mehr Power. 2001 folgen der Lexus IS 300, dessen Gänge über Tasten am Lenkrad eingelegt werden können und der Ableger IS 300 SportCross als Sportkombi.

Hybridantrieb nimmt bei Lexus großen Stellenwert ein

Fortan nimmt bei Lexus der Hybridantrieb, wie beim Mutterkonzern Toyota, eine entscheidende Rolle in der Produktpalette ein. Im April 2005 wird der Lexus RX 400h mit Hybridantrieb präsentiert, 2006 der Lexus GS 450h, 2007 der Lexus LS 600h, GS 450h und der RX 400h. Weniger umweltfreundlich, dafür aber leistungsstark zeigt sich der Lexus IS F, der 2007 auf dem Autosalon Genf enthüllt wird. Das Cabrio auf Basis des IS 250 folgt im Jahr 2008.
 
Daneben sorgt Lexus auch immer wieder mit Konzeptfahrzeugen für Aufmerksamkeit. So zum Beispiel mit dem Lexus LF-A, einem Supersportwagen, der beim 24h-Rennen am Nürburgring und an der Langstreckenmeisterschaft teilnimmt. Auf der IAA 2009 präsentiert Lexus mit dem LF-Ch einen Vollhybrid für die Kompaktklasse und Facelifts der Modelle LS, GS und IS.

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