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Lexus-Kaufberatung

5 Hybridmodelle im Vergleich

Lexus, Verschiedene Modelle Foto: Dino Eisele 28 Bilder

Mit der Vorstellung des neuen IS ist es soweit: Als einziger Hersteller bietet Lexus in jeder Klasse ein Hybrid-Modell an. Wir haben die fünf Teilzeitstromer verglichen.

17.07.2013 Dirk Gulde

Die Lexus-Mission ist ungefähr so einfach wie Luxus-Uhren in die Schweiz zu importieren oder Rotweine nach Frankreich: Im Heimatland von Audi, BMW und Mercedes hat ein ausländischer Premium-Hersteller zwangsläufig eine ehrgeizige Mission. Obwohl die Toyota-Tochter 2012 den weltweiten Absatz um 18 Prozent auf knapp eine halbe Million Fahrzeuge steigern konnte, bleibt Lexus hierzulande sehr exklusiv.

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auto motor und sport 13/2013
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Lexus steht für Hybrid

Dafür ist Deutschland in einem anderen Punkt Spitze: Während weltweit nur jeder vierte Lexus mit Hybrid-Antrieb verkauft wird, liegt der Anteil in Deutschland bei knapp 90 Prozent und damit so hoch wie sonst nirgends. Wer sich hier für einen Lexus entscheidet, tut dies wohl vor allem wegen der Elektro-Verbrenner-Allianz, die Verbräuche auf dem Niveau eines Diesels mit hoher Laufkultur verbindet.

Mit der Einführung des neuen IS Ende Juni bietet Lexus in jeder Modellreihe eine Variante mit Hybrid-Antrieb an. Den kompakten CT 200h gibt es sogar ausschließlich mit dem Antriebsstrang seines Konzernbruders Toyota Prius. Grund genug, sich die Hybrid-Modelle der einzelnen Baureihen bis hinauf zum über 100.000 Euro teuren Luxus-Liner LS 600h einmal näher anzusehen, technische Daten und Verbrauchswerte zu vergleichen und Tipps für den Kauf zu geben. 

Lexus CT 200h: zackiger Prius-Bruder

Der CT 200h ist ausschließlich mit dem 136 PS-Hybrid-Antrieb aus dem Prius zu haben. Und der spart vor allem in der Stadt: Beim Test in Heft 11/2013 gab sich der Lexus innerorts mit 4,8 L/100 km zufrieden. Als Ausgleich für das gegenüber dem Prius knappere Raumangebot lockt der CT mit seinem sportlichen Cockpit und dem agileren Handling. Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet er als Limited Edition für 29.990 Euro inklusive Klimaautomatik, Navigation, schlüssellosem Zugang und Rückfahrkamera.

Lexus GS 450h: Business-Class mit Allradlenkung

Vor allem in der empfehlenswerten F-Sport-Version mit elektronisch geregelter und direkt ausgelegter Allradlenkung kann der GS sein Handlingtalent ausspielen. Das Zeug zum BMW-5er-Schreck hat der Lexus zudem durch seinen durchzugsstarken Hybridantrieb mit 345 PS Systemleistung. Auch das Interieur mit großem Infotainment-Monitor und hochwertiger Materialanmutung muss sich nicht hinter der deutschen Konkurrenz verstecken. Das Platzangebot im Fond fällt angesichts der Außenlänge jedoch knapp aus.

Lexus RX 450h: Hoch sitzen und lautlos stromern

Beim RX 450h geht die Elektrifizierung des Antriebs eine Stufe weiter: Zum leistungsverzweigten Hybrid für die Vorderachse kommt ein dritter E-Motor mit 50 kW, der bei mangelnder Traktion die Hinterachse antreibt. Davon profitieren Verbrauch und Wintereigenschaften des komfortablen Hochsitzes, der als Luxury Line für 76.200 Euro mit serienmäßiger Luftfederung gelassen über dem Asphalt schwebt. Darüber hinaus verwöhnt der RX mit bequemen Ledersesseln sowie Annehmlichkeiten vom Head-up-Display bis zur kamerabasierten Umfeldüberwachung.

Lexus LS 600h: Luxusliner mit weißer Öko-Weste

Der kultivierte und leise Hybridantrieb passt perfekt zum Komfort der Oberklasse-Limousine. Sein V8 schwingt sich mit den E-Motoren zu 445 PS und überragenden Fahrleistungen auf. Wer es ruhig angehen lässt, fährt den jüngst renovierten S-Klasse-Konkurrenten mit unter zehn L/100 km. Ein besonderes Verwöhnaroma bietet die zwölf Zentimeter längere L-Version in Wellness-Line-Ausstattung mit toll klingender Soundanlage von Mark Levinson und Fond-Liegesitzen samt kräftig pulsierender Massagefunktion.

Lexus IS 300h: Mittelklasse als Teilzeit-Stromer

Die Dieselära ist Geschichte: Im neuen IS, der Ende Juni zum Händler kommt, kümmert sich erstmals ein Benzin- Hybridantrieb ums Spritsparen. Zur Gesamt-Leistung von 223 PS trägt ein 2,5-Liter-Vierzylinder mit 181 PS bei, der Rest kommt von den E-Motoren. Trotz imposanter Werte glänzt der Antrieb mehr mit geschmeidigen Manieren denn feurigem Temperament. Zudem verwöhnt der BMW-3-er-Konkurrent mit bequemen Sitzen sowie dem großzügigen Platzangebot für Insassen und Gepäck. Besser als die herbe F-Sport-Variante passt die Executive Line-Ausstattung zum entspannten IS, die für 41.300 Euro Parkpiepser, Sitzheizung und Rückfahrkamera mitbringt.

So funktioniert der Hybrid-Antrieb

Beim leistungsverzweigten Hybridantrieb von Lexus holt sich ein spritsparend ausgelegter Benziner die Unterstützung von zwei kräftigen Elektromotoren.

Trotz der stark unterschiedlichen Leistungswerte sind die Hybridantriebe aller Lexus-Modelle nach dem gleichen Prinzip aufgebaut. So werden zwei Elektromotoren und ein Verbrenner mittels Planetengetriebe verbunden, das auch die Übersetzungsanpassung regelt. Da keine Trennkupplungen notwendig sind, arbeitet der Antrieb faszinierend geschmeidig und frei von Schaltrucken. Ob gerade geboostet, gesegelt oder per Verbrenner gefahren wird, verrät nur ein Blick auf die Hybrid-Anzeige. Der Elektroboost im unteren Drehzahlbereich erlaubt zudem, den Verbrenner besonders sparsam, dafür jedoch durchzugsschwach auszulegen. Eine hohe elektrische Reichweite ist hingegen nicht vorgesehen. Die Batterie des Hybridantriebs dient lediglich zur Zwischenspeicherung der umgewandelten Bewegungsenergie und erlaubt rund zwei Kilometer elektrisches Fahren.

Navigation mit Online-Funktionen

Als erster Lexus bekommt der IS ein gründlich modifiziertes Infotainmentsystem mit Echtzeit-Verkehrsinformationen und weiteren sinnvollen Online-Funktionen. Über ein gekoppeltes Mobiltelefon holt sich der Routenführer im neuen IS im Minutentakt Informationen über die aktuelle Straßenauslastung. Je nach Verkehrsaufkommen werden unterschiedlich stark frequentierte Straßen in verschiedenen Farben auf dem Navi-Monitor angezeigt und zur Berechnung der optimalen Route herangezogen. Wie Konkurrent Audi setzt Lexus auf den Verkehrsdatenanbieter Inrix, der seine Informationen mittels anonymisierter Bewegungsprofile von im Auto mitgeführten Handys gewinnt. Zusätzlich lotst die Online-Navi zum nächstgelegenen Parkhaus, das noch Stellplätze frei hat, und zeigt dessen Gebühren an. Google Streetview erlaubt dem Fahrer schon vor Fahrtantritt, sich ein Bild vom Zielort zu machen. Auch das Wiederfinden des Autos ist gesichert: So zeigt der Monitor nach dem Parken einen QR-Code an, der sich mit einer entsprechenden Handy-App abfotografieren lässt und einen Link zu Google Maps herstellt.

Lexus beim Thema Hybrid eine Macht

In sämtlichen Modellen fasziniert das geschliffene Zusammenspiel von Verbrennungs-und Elektromotoren. Zudem lässt sich der Kombi-Antrieb vor allem in der Stadt sehr sparsam bewegen: Beim Thema Hybrid macht Lexus derzeit niemand etwas vor. Auch bei Materialanmutung und Infotainment ist die Toyota-Tochter in den letzten Jahren dichter an die starke einheimische Konkurrenz herangerückt. Bleibt für die noblen Japaner nur zu hoffen, dass das neue, zackige Design auch bei den deutschen Kunden gut ankommt.

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