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Lexus LF-LC auf der Tokio Motor Show

Erster Ausblick auf den neuen Lexus LS

Lexus LS-FC Foto: Newspress 20 Bilder

DIe Neuauflage der Serienversion des Lexus LS war auf der Tokio Motor Show noch nicht zu sehen. Wohl aber ein seriennahes Concept Car, das ahnen lässt, in welche Fußstapfen die neue Generation ab 2016 treten wird.

28.10.2015 Birgit Priemer

Es ist eines jener Pressekonferenzen, wo man vor lauter Menschen kein Auto mehr sehen kann: der Lexus-Stand ist zur Premiere der Studie LF-FC so belagert, als ob Apple ein neues iPhone vorstellen würde. Die Marke vermag in Japan deutlich mehr Menschen zu mobilisieren als es in Europa je der Fall war - dabei gibt sich das Modell als Ausblick auf den nächsten LS absolut verschlossen.

Erste Sitzprobe? Fehlanzeige. Noch darf da keiner rein. Dass das Cockpit der Studie von großen Bildschirmflächen beherrscht wird, zeigt ein Blick auf den Premierenfilm. Die Front wird von einem riesigen Grill beherrscht, der nach unten noch an Breite gewinnt und schon auf der Showbühne sehr beeindruckend wirkt. Auffällig ist auch der sichelförmige Verlauf der Scheinwerfer, der sich am Heck fortsetzt. Die scharf geschnittenen Rückleuchten dürften dem japanischen Luxusliner sicher ein hohes Maß an optischer Eigenständigkeit bei Nacht verschaffen.

"L-förmig" ist die neue Designstrategie auch nach eigenen Angaben der Marke angelegt. Die großen Lufteinlässe rechts und links an der Front davon setzen ein weiteres Designstatement. Der Innenraum soll nach offiziellen Angaben nicht nur äußerst geräumig sein, sondern den Passagieren viel Wohlfühlcharakter vermitteln. Im Bereich von Kopf und Schultern soll es sehr offen zugehen, so dass der Fahrer sich voll auf seine Aufgabe konzentrieren kann und sich durch nichts gestört fühlt. Die Bedienung erfolgt auch über Gestensteuerung im Bereich des Audio-Systems und der Klimaautomatik.

Im Grunde seines Herzens ist der LS ein Hecktriebler. Bei der Studie setzt Lexus aber einen Brennstoffzellenantrieb mit zwei Radnabenmotoren an der Vorderachse ein. Dadurch kann das Auto je nach Bedarf auch zum Allradler werden. Dieses Antriebskonzept soll bis 2020 auch in Serie verfügbar sein.

Längenmässig nimmt es die japanische Luxuslimousine mit der deutschen Konkurrenz nahezu spielerisch auf: Der Viertürer spannt sich über 5,30 Meter, ist dabei zwei Meter breit und 1,41 Meter hoch. Nehmen wir den Besucherandrang ebenfalls als Maßstab, dann steht dem Erfolg der nächsten LS-Generation nichts mehr im Wege.

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