Hier können Sie sich einloggen oder registrieren.
Formel 1 Tippspiel

Lexus LFA

Lexus-Supersportler debütiert in Tokio

Bereits 2007 hatte die Toyota-Nobelmarke Lexus auf der Detroit Auto Show die Supersportwagenstudie Lexus LF-A gezeigt. Auf der Tokio Motor Show 2009 ist es endlich soweit: Der 560 PS starke und 325 km/h schnelle LFA zeigt sich in Serienform.

Bilder
‹ zurück Bild 1 von 31 weiter ›

Beim Design bietet das Serienmodell des Lexus LFA wenig überraschendes, hält es sich doch beinahe exakt an die Linien der Studie.

Mehr zum Thema
Lexus LF-Ch
Lexus Reines Hybridangebot für Deutschland
Lexus-Modellpflege Update für den LS, den GS und den IS
Tokio Motor Show 2009 Trübe Stimmung in Tokio
Tokio Motor Show 2009 Neue Motoren- und Automatik-Generation

Hochdrehzahl-V10 mit 560 PS im Lexus LFA

Gänzlich neu sind dagegen die genauen Angaben zum Antriebsstrang. So trägt der Lexus LFA unter seiner langen Motorhaube einen 4,8 Liter großen V10-Motor mit Einzeldrosselklappen und Trockensumpfschmierung, der es auf 560 PS bei 8.700/min. und ein maximales Drehmoment von 480 Nm bei 6.800/min. bringt. Maximal soll der 200 Kilogramm schwere V10 Drehzahlen von bis zu 9.000/min verkraften. Möglich machen dies unter anderem Ventile und Pleuel aus Titan. Gekoppelt wird der 72 Grad-V-Motor mit einem sequenziellen Sechsganggetriebe, das in Transaxle-Bauweise an der Hinterachse mit Sperrdifferenzial angeflanscht wurde. Es stehen vier Fahrpropgramme zur Wahl. Zudem kann die Schaltzeit in sieben Stufen zwischen 0,2 und einer Sekunde vorgegeben werden.  Die Gangwechsel werden per Schaltpaddel am Lenkrad eingeleitet. Mit dem Getriebe an der Hinterachse erreicht der LFA eine Gewichtsverteilung von 48:52 Prozent zwischen Vorder- und Hinterachse.

Im Bedarfsfall soll der nur 1.480 Kilogramm schwere LFA in 3,7 Sekunden von Null auf 100 km/h beschleunigen. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 325 km/h angegeben. Zudem erfüllt der V10 die Euro 5-Abgasnorm.

Lexus LFA: Chassis komplett aus Kohlefaser

Erreicht wird das geringe Gesamtgewicht durch den konsequenten Einsatz von kohlefaserverstärktem Kunststoff für die Karosserie. Sichtbar werden die Carbonmatten auf der Innenseite der Motorhaube, dem Kofferraumboden, den Türschwellern und dem Heckklappenausschnitt. Die komplette Verarbeitung des Kohlefasergewebes erfolgt bei Toyota inhouse und wurde nicht an externe Spezialisten vergeben. Das ist mit ein Grund für die immer wieder verzögerte Markteinführung des Kohlefaserrenners, denn Toyota musste erst viel Erfahrungen in der Verarbeitung des Leichtbauwerkstoffs sammeln.

Damit sich der LFA auch akustisch in Szene setzen kann, arbeitet die Titanauspuffanlage mit einer Klappensteuerung. Für die Passagiere wird der Motorsound zudem mit einem ausgeklügelten Akustiksystem aufbereitet.

Lexus LFA kommt mit Keramik-Bremsen und Gurtairbags

Hightech auch bei den Bremsen, die mit Carbon-Keramik-Scheiben mit 390 Millimeter Durchmesser an der Vorderachse und 360er Scheiben an der Hinterachse aufwarten. Vorne verzögern Sechskolbenzangen, an der Hinterachse Zangen mit vier Kolben. Verdeckt werden diese von 20 Zoll großen, geschmiedeten Leichtmetallfelgen mit 265/35er Pneus vorn und 305/30er Reifen auf der Hinterhand.

Für die Sicherheit der zwei Passagiere sorgen neben den Front-Crash-Boxen und der Carbon-Sicherheitszelle Gurte mit integrierten Airbags, Frontairbags, ESP, ABS und eine Traktionskontrolle.

500 Lexus LFA-Modelle zu Preisen ab 375.000 Euro

In den Genuss all dieser Features sollen weltweit aber nur 500 LFA-Besitzer kommen, denn mehr Fahrzeuge sollen vom Supersportler nicht gebaut werden. Gefertigt wird der LFA in Handarbeit in Toyota-City, wobei nicht mehr als 20 Fahrzeuge im Monat produziert werden sollen. Wer dennoch ein ernsthaftes Kaufinteresse hegt, sollte schon mal 375.000 Euro für den 4,50 Meter langen, 1,89 Meter breiten und 1,22 Meter hohen LFA beiseite legen.

Die Premieren der Tokio Motor Show 2009
Autor: Uli Baumann
Kann es der Lexus LF-A mit der etablierten Sportwagenkonkurrenz aufnehmen?


iBOOM | 07.01.2010, 21:31 Uhr

Dieses Auto ist bei Top Gear die schnellste Runde im nassen gefahren. Das Auto war so schnell wie ein f430 im trockenen. Dieses Ding ist der Hammer und sein Geld wert !

Toyi | 28.12.2009, 19:24 Uhr

Dieses Auto ist einfach spitze. Der Preis auch. Aber das Auto ist von Lexus der Nobelmarke von Toyota. Die Namen Toyota und auch Lexus stehen für hohe Zuverlässigkeit und Qualität - Eigenschaften, die man bei italienischen Fahrzeugen (egal ob Ferrari oder Fiat) vergeblichst sucht. Bin vor kurzem den Maserati GranTurismo S gefahren. Ein tolles Auto. Nach näherem Hinsehen: Sehr überschaubare, lausige Verarbeitungsqualität. Ich freue mich, dass es endlich einen Supersportwagen gibt, mit dem man bedenkenlos auch mal weit weg in den Urlaub fahren kann, ohne dass man ständig Angst haben muss, ob etwas kaputt geht. Vor allem ist der Lexus LFA alltagstauglicher als der Porsche Carrera GT (und Porsche fährt ja sowieso "jeder") Durch die gewählte Preispolitik von Lexus wird auch der Käuferkreis ein entsprechendes Niveau haben. Gratulation an Lexus.

Marc P. | 24.10.2009, 10:51 Uhr

Herzlichen Glückwunsch Lexus: Nach 10 Jahren Entwicklung also ein Sportwagen der auf der Nordschleife so schnell ist wie ein Nissan GT-R mit so innovativen nie gesehen Details wie V10, Karbon-Chassis, sequentiellem Getriebe ( mit 0,2s Schaltzeit dreimal langsamer als beim M5), und Keramik-Bremsen. Das Ganze zu mehr als dem doppelten Preis eines Ferrari F 430. Eine wirkliche Meisterleistung auf die die Welt gewartet hat.

toto1 | 23.10.2009, 19:06 Uhr

Tolle Optik, auch wenn sie ein wenig an alte Supras erinnert. Der Sound zu niederknien. Schon die Erprobungsträger an der Nordschleife klangen super. Interieur eindeutig "Geschmaksache".
Ich wusste es wird ein tolles Auto, aber der Preis tötet jede Emotion. Ich hätte, nach alledem was vorher schon gemunkelt wurde, ihn als Gegner von Gallardo, SLS, R8 und co gesehen. Auch Preislich.
Man spielt nicht in der Supersportwagenklasse mit nur weil der Preis hoch angesetzt ist. Die grossen in der Preisklasse sind mit Zwölfendern und allen was das Herz begehrt ausgerüstet. Vor allem aber mit dem Prestige, was Lexus noch fehlt. Die ausgesuchte Preisklasse wird es dem Wagen unverdient schwermachen potetielle Käufer zu überzeugen.

GTa | 23.10.2009, 16:11 Uhr

Sicherlich kein schlechtes Auto, würde mir aber um das Geld eher einen Wiesmann MF-5 kaufen. Kostet weniger, kann gleich viel (V10, Kohlefaserkarosserie, unter 1400 kg), fast gleiche Fahrleistungen obwohl schwächer und schaut meiner Meinung nach spektakulärer aus. Aber jeden das seine...

MfG

Genf TV: Die Messe Girls

Redakteur Alexander Bloch im Messe-Paradies.

Ratgeber
Teaser Formel 1-Gewinnspiel
Topstories


Auto & Umwelt
Alles zum Umwelt, CO2, Hybridantrieb, Autogas und Wasserstoff
Formel 1-Blog: Bahrain... here we come!
Von Tobias Grüner Jetzt gehts los. Endlich. Die Winterpause war einfach viel zu lang. Die Testfahrten? Keine echte Ersatzdroge. In Bahrain geht es um Siege und WM-Punkte, und das ist bekanntlich das einzige, was zählt. Das Formel 1-Fahrerlager ist wie eine große Familie. Schon auf dem Anflug nach Bahrain mehr...


Audi Q5 2.0 TDI Quattro im Einzeltest
Neuer X3-Jäger - der Audi Q5 2.0 TDI
Jeep Patriot, VW Tiguan und Mitsubishi Outlander fahren im Test gegeneinander
Der sparsame VW Tiguan gegen die Konkurrenz von Mitsubishi und Jeep

VW