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Lexus UX Concept in Paris 2016

Kompakte Crossover-Studie

Lexus UX Concept Foto: Stefan Baldauf 15 Bilder

Lexus zeigt auf dem Pariser Autosalon eine SUV-Studie mit einem völlig neuen Innenraumkonzept. Das kompakte Crossover mit dem Kürzel UX kommt aus dem europäischen Designzentrum ED2.

29.09.2016 Andreas Of 2 Kommentare Powered by

Das UX Concept soll so robust aussehen wie ein SUV, fahren wie ein Coupé und gleichzeitig ein typischer Lexus sein. Bei den Abmessungen gibt sich der UX kompakt. er ist knapp 4,40 Meter lang, 1,52 Meter hoch und 1,90 Meter breit. Der Radstand des Viersitzers liegt bei 2.639 mm. Das Designkonzept nennt Lexus „Inside-Out“. Innenraum-Designer Alexandre Gommier beschreibt das als „kraftvolle Symbiose zwischen dem Äußeren des Fahrzeugs und seinem Innenraum.“ Das heißt konkret: Karosserie-Linien wie die kräftig ausgestellten Radläufe, die sich über 21-Zoll-Felgen mit 255/50er Reifen spannen, ziehen sich bis in den Innenraum.

Lexus UX ConceptFoto: Lexus
Futuristisch gezeichnetes Cockpit.
Lexus UX Concept
Kompakte Crossover-Studie 1:10 Min.

Lexus UX: Studie ohne Außenspiegel

Auf Außenspiegel verzichtet der UX, stattdessen zeigen Kameras den rückwärtigen Verkehr auf zwei Monitoren, in deren Rahmen die Linien der kräftig ausgestellten Radläufe enden. Die A-Säule ist teilweise lichtdurchlässig, sie besteht aus einem mit Polycarbonat verkleideten Aluminium-Träger.

Die Linien der hinteren Radläufe enden optisch kurz vor den hinteren Kopfstützen. Die Dachreling geht ebenso scheinbar in den Innenraum über. Von oben gesehen verlaufen die Linien des UX Concept X-förmig von innen nach außen. Der Lack mit dem Namen „Immersive Amethyst“ soll zusätzlich eine dreidimensionale Wirkung erzeugen und damit das Design betonen.Reifen und Räder sind wie eine Einheit gestaltet. Ein Unterschied zwischen Reifenflanke und Felge ist nicht sichtbar.

Innenraum und Bedienung haben die Designer in der Crossover-Studie ebenfalls neu sortiert. Der Fahrer sitzt vom Beifahrer deutlich optisch getrennt: Vor ihm bauen sich übereinander gelagerte Formen auf, er soll den Eindruck haben, die volle Verantwortung zu tragen.

Dreidimensionale Anzeigen im SUV-Konzept

Anzeigen und Bedienelemente sind teilweise dreidimensional gestaltet. Das obere Display projjiziert seine Anzeigen ähnlich wie ein Head-up-Display vor die Windschutzscheibe. Im Kombiinstrument scheint eine Kugel zu schweben, die analoge und digitale Anzeigen kombiniert. Die hinteren Passagiere steigen über hinten angeschlagene Türen ein und sitzen auf einer loungeartigen Rückbank.

Neuester Kommentar

immer wieder, hut ab für Lexus, und das meine ich ernst, kein anderer hersteller wagt es, so was pervers schräges zu präsentieren, und Lexus baut sowas sogar in serie, sehr wenig abgemildert, das gehört hochgelobt.
...auch wenn mir weiterhin schlecht wird, wenn ich sowas sehe...
diesmal sind auch die proportionen nicht wirklich gelungen, das komische greenhouse-ei zwischen den ganzen kanten, naja...
aber alles in allem finde ich das das Lexus-design ganz langsam eine eigene, jaa, gaaaanz eigene harmonie (ich hoffe ich werde nicht vom blitz getroffen, weil ich "Lexus" und "harmonie" in derselbe satz geschrieben habe...) findet, zwischen den viel zu viel von viel zu vieles.

und ein paar von den millionen details sind wirklich interessant, so wie die spiegelung-spiele an der front, oder der grillrahmen, der endlich nicht wie ein in die kanten reingespachtelter fremdkörper wirkt, oder die wirklich herrlich postmoderne felgen, die perfekt für den nächsten Mad Max-film wären.
und natürlich die Bondage-SM-sitze-oder-wie-man-die-dinger-sonst-nennen-soll, die sehen zwar ein bisschen improvisiert aus, wahrscheinlich hat niemand auch nur ein gedanke daran verloren, ob die komfort oder seitenhalt bieten könnten, und an eine mögliche serienfertigung braucht man überhaupt nicht zu denken, aber hey, genau deswegen, die dinger sind einfach schön... neee, schön nicht, eher ganz schön krank, aber deswegen richtig geil, ich bin begeistert!
und praktisch sind sie auch, für lange reisen braucht man nur eine pfanne, wie im krankenhaus, drunter zu schieben, und man braucht nicht anzuhalten...
aber der innenraum ist sonst naja, wieder, viel zu viel von viel zu vieles, das ist der höchstmögliche grad an ablenkung, das ein cockpit bieten kann, wie kann man da noch auf der strasse schauen?
nach guter japanischer art wird wahrscheinlich auch alles überall in verschiedene farben und töne blinken und piepsen, kirmes auf rädern!
ja klar, wenn man im stau steht kann man die kanten im cockpit zählen, das reicht für ein paar wochen.
...aber sicher würde niemand es wagen, so eine landschaft selbst sauber halten zu wollen, da muss Lexus ein kostenloses service dazu anbieten, wahrscheinlich mit nano-roboter, sonst kommt man nicht in alle sicken und spalten.

naja, alles in allem bin ich froh das es Lexus gibt, vielleicht können damit ein paar andere designer wachgeschüttelt werden.
...aber ich bin froh das Lexus ein nischenhersteller ist, wenn ich mehr davon sehen würde konnte ich gar nicht mehr schlafen, vor lauter kanten-alpträume.

naja... 29. September 2016, 19:51 Uhr
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