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Anzeigensysteme der Zukunft

Display statt Spiegel

Audi, Heckleuchten Foto: Hersteller 22 Bilder

Hochauflösende Amoled-Displays könnten bald den Innenspiegel ersetzen und so die Übersichtlichkeit von Autos erhöhen

01.03.2013 Dirk Gulde

Seine Feuertaufe hat der digitale Innenspiegel bereits hinter sich. Beim letztjährigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans waren die R18-Rennwagen mit einem 6,8 Zoll großen und äußerst flachen Amoled-Display (Active Matrix Organic Light Emitting Diode) ausgestattet. Wegen der fehlenden Heckscheibe ließ sich ein konventioneller Innenspiegel nicht realisieren.

Aber auch Serienfahrzeuge könnten von der Technik profitieren. Da das Bild von einer am Heck angebrachten Kamera stammt, stören beim Blick nach hinten weder Dachpfosten noch Kopfstützen. Das Display im Dachhimmel eignet sich darüber hinaus für zusätzliche Anzeigen – etwa, um vor Gefahren zu warnen. Amoled-Displays werden bereits bei Handys eingesetzt und bieten rund zehn Mal mehr Kontrast als herkömmliche LCD-Displays, da sich jedes Pixel einzeln ansteuern lässt – bei 30 Prozent geringerem Stromverbrauch.

Ein weiterer Vorteil dieser Display-Technik ist die kurze Reaktionszeit von wenigen Mikrosekunden. Vor allem beim Rangieren könnte ein Zeitverzug beim Blick in den „Rückspiegel“ nämlich böse enden. Selbst die Außenspiegel könnten von Kamera-Display-Systemen ersetzt werden, was auch der Aerodynamik zugute kommt.

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