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Lifehack zur Reinigung von Autopolstern

Rasierschaum als Fleckenentferner im Test

Lifehack Rasierschaum als Polsterreiniger Foto: Viktoria Umbach 7 Bilder

Lifehacks, praktische Tipps für jeden Tag, sollen nicht nur den Alltag erleichtern, sondern auch Nerven und Geldbeutel schonen. Wir testen, welche der Geheimtipps für Autos etwas taugen. Diesmal: Autopolster reinigen mit Rasierschaum.

25.11.2016 Viktoria Umbach 2 Kommentare

Manchmal lassen sich Flecken auf den Autositzen trotz aller Vorsicht einfach nicht vermeiden. Gerade dann, wenn man es in der Mittagspause eilig hat und zum nächsten Schnellimbiss fährt. Klar, dass dann auch mal die eine oder andere Pommes mit Mayonnaise oder Ketchup auf den Sitz fällt. Vielleicht ist es auch die Cola, die man versehentlich verschüttet oder der bis zum Rand mit Salat gefüllte Döner. Meist sind solche Flecken nur schwer zu entfernen. Ein Mittel, das garantiert in jedem Badezimmer zu finden ist, soll weiterhelfen: Rasierschaum.

Gut für die Rasur, gut für Autopolster?

Zu einer guten Autopflege gehört natürlich die Innenreinigung dazu. Ganz klar, dass also auch die Sitze gesäubert werden müssen. Für den Test benötigt man Rasierschaum – man kann auch Gel verwenden – ein feuchtes Tuch und einen Schwamm. Hierbei spielt es keine Rolle wie teuer der Schaum ist. Deswegen haben wir uns für die günstigere Variante entschieden ( Rasiergel von Balea, ca. 1,15 Euro ). Auf geht’s!

Bei stark verdreckten Autopolstern ist es sinnvoll, vorher mit einem Staubsauger den oberflächlichen Schmutz zu entfernen, damit im Anschluss der Rasierschaum für die restlichen Flecken verwendet werden kann. Anschließend den Schaum oder das Gel auf die Stoffpolster verteilen. Je nachdem, wie verdreckt die Sitze sind, ordentlich Schaum auf die Polster sprühen. Für unseren Test haben wir nicht allzu viel benötigt. Nun kann der Schaum mit einem Schwamm in die Sitze eingearbeitet werden. Ein bisschen Anstrengung gehört schon dazu, denn ohne Fleiß kein Preis!

Nach 10 bis 15 Minuten Wartezeit konnten wir den Schaum mit einem feuchten Tuch abwischen. Damit keine Rückstände auf den Polstern entstehen, haben wir ordentlich Wasser verwendet. Dennoch sollte man hier nicht übertreiben, denn zu viel Wasser durchnässt die Sitze und kann zu irreparablen Schäden führen. Zu guter Letzt müssen die Sitze noch trocknen. Zewa taugt hierfür leider nichts – im Gegenteil! Das Material löst sich nur auf und fusselt! Drum bleibt eigentlich nur: Sich in Geduld üben und gegenbenfalls einen Tag warten.

Lifehack Rasierschaum als FleckenreinigerFoto: Patrick Lang
Der Rasierschaum bzw. das Gel bekommt von uns 08 von 15 Punkten. Trotz bestandenen Testes sind wir von diesem Lifehack nicht komplett überzeugt.

Fazit

Die Autopolster sind sauber und duften gut! Allerdings ist es wichtig, dass man nach der Reinigung – egal, ob nur ein Fleck entfernt oder die ganze Sitzbank gereinigt wurde – die Sitze gut trocknen lässt. Aber aufgepasst! Der Rasierschaum muss vollständig entfernt werden, sonst können Rückstände auf den Sitzen entstehen. Das sieht nicht nur doof aus, sondern ist auch nicht unbedingt gut für die Bezüge.

Alternativ zum Rasierschaum kann man auch Gallseife verwenden. Für den Test haben wir natürlich nicht jede Art von Fleck ausprobiert – ob sich demnach das Hausmittel für verschiedene Fleckenarten eignet, können wir leider nicht belegen. In unserem Fall waren die Autositze durch Kosmetikartikel verdreckt.

Wichtiger Hinweis: Für die Reinigung von Ledersitzen sollte man den Rasierschaum nicht verwenden, weil so das Material auf Dauer beschädigt werden kann. Außerdem können Flecken im Material entstehen, deswegen ist hier Vorsicht geboten. Da manche Ledersorten empfindlich sind, vor einer Reinigung lieber beraten lassen! Die falschen Reinigungsmittel können das Leder beschädigen.

Neuester Kommentar

voll zustimm.
Hatte zum angeblichen "Test" von Billig-Motorölen bereits einen inhaltlich ähnlichen, wenn auch erheblich kürzeren Kommentar verfaßt > Kumulation von Inkompetenz nebst Schwachsinn. Mittlerweile ist die ams auf ein Niveau gesunken, bei dem das der "Blöd"-Zeitung geradezu Literatur-Preis-verdächtigt erscheint. OH MEIN GOTT, "scharecklich"

effdiddi 17. Dezember 2016, 08:41 Uhr
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