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Lincoln Continental auf der New York Auto Show

Luxusliner für 2016 voraus

Lincoln Continental 2015 Foto: Thomas Gerhardt 15 Bilder

2016 will die Ford-Premiumtochter Lincoln einen neuen Continental an den Start bringen. Einen Ausblick auf das kommende Oberklassemodell gibt die Continental-Studie auf der New York Auto Show.

02.04.2015 Uli Baumann

Die amerikanischen Autobauer wollen das Feld der Oberklasselimosinen nicht mehr länger der der europäischen und japanischen Konkurrenz kampflos überlassen. Während GM den neuen Cadillac CT6 ins Postion bringt, steht bei der Ford-Tochter Lincoln für 2016 der neue Continental bereit. Einen Ausblick auf den kommenden Luxusliner gibt auf der New York Auto Show die seriennahe Lincoln Continental-Studie.

Lincoln mit neuem Grill-Design

Die Limousine im Ü-5-Meter-Format pflegt einen stattlichen Auftritt. Die Front verzichtet allerdings auf den typischen geteilten Zwei-Flügel-Kühlergrill anderer Lincoln-Modelle, nicht aber auf Chrom und poliertes Aluminium. Hochglanz ziert den Grill sowie Schürzen- und Seitenschwelleransätze. LED-Hauptscheinwerfer schärfen den Blick, mächtig ausgeformte Motorhaubenkanten bringen Kontur in den Vorderwagen.

An den Flanken prangen ein verchromter Continental-Schriftzug und verchromte Fenstereinfassungen. 21 Zoll große polierte Leichtmetallfelgen setzen weitere Glanzpunkte. Echte Türgriffe sucht man vergeblich, hier setzt Lincoln auf Annäherungssensoren und Mini-Griffe in den Fensterleisten. Die Heckansicht wird von den stark eingezogenen Schulterpartien, den breiten LED-Rückleuchten mit durchgehendem Lichtband sowie den vier Auspuffendrohren geprägt.

Luxus im Innenraum

Angetrieben wird der Lincoln Continental von einem Dreiliter-V6-Turbo-Benziner ohne spezifizierte Leistungsangabe. Fahrwerk und Lenkung agieren adaptiv. Für Sicherheit sorgen ein kamerabasierter Pre-Collision Assistent mit Fußgängererkennung, Komfort bringt ein vollautomatischer Parkassistent.

Wahren Luxus versprüht der Lincoln Continental im Innenraum. Leder und Alcantara werten die Oberflächen auf. Die Sitze sind 30-fach elektrisch einstellbar, die Fondscheiben lassen sich per Knopfdruck dunkel tönen. Die meisten Bedienelemente und der Touchscreen sind auf der chromglänzenden Mittelkonsole zusammengefasst. Für die Fondpassagiere stehen neben einer eigenen Bedieneinheit ausklappbare Tische sowie abnehmbare Aktentaschen und ein Kühlfach bereit.

Kein Zugang zur neuen Ami-Kutsche

Sitzprobe? Leider nicht, den Innenraum des Lincoln Continental dürfen wir auf der Messe nicht entern - dafür aber einen Blick auf das Interieur wagen. Und das verspricht Hochklassiges.

Die Pressekonferenz zur Vorstellung des neuen Limousinen-Konzepts am ersten Pressetages war eine von denen, die enormes Interesse erfuhr. Zahlreiche Besucher waren gekommen um der Enthüllung beizuwohnen. Und die Lincoln-Sprecher geizten nicht mit großspurigen Tönen, um ihr neues Produkt ins rechte Licht zu rücken. Lincoln-Boss Kumar Galhotra trug eine Reihe "What if"-Sätze vor (was wäre, wenn) um die technischen Innovationen des Continental vorzutragen.

Was wäre, wenn zum Öffnen der Türen eine sanfte Berührung der Griffe reicht? Was wäre, wenn eine Limousine selbstständig einparken könne? Was wäre, wenn eine App den exakten Standort des Fahrzeuges anzeigen könne? Was wäre, wenn die Sitze schier grenzenlose Einstellungsmöglichkeiten bieten? Was wäre, wenn ... ? Ja, richtig gelesen. Die gut gewählten und bestimmt vorgetragenen Worte des Rhetorikers konnten den Continental nicht wirklich den Stempel  eines Innovationsträgers aufdrücken.

Genauer hinsehen lohnt sich bei der stämmig und schnörkellos gezeichneten Limousine aber trotzdem. Geduld vorausgesetzt, denn nach der Pressekonferenz umhüllte die Besuchertraube den Continental regelrecht. Das passend zur Außenlackierung in blau gehaltene Interieur mit den sehr bequem wirkenden Leder-Alcantara-Sitzen und den chromglänzenden Applikationen ist wirklich einladend. Was wäre, wenn wir hätten Probe sitzen dürfen? Dann wüssten wir, wie gut das Raumangebot ist; wüssten, wie sich die Materialien anfühlen; wüssten, wie die Schalter drehen oder klicken; wüssten, ob die Sitze wirklich so viele Einstellmöglichkeiten bieten. Vielleicht beim nächsten Mal.

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