Johnson müsse sein entsprechendes Wahlkampfversprechen nun erfüllen, erklärte Andy Goss, der Direktor des britischen Firmenablegers Porsche Cars GB.
Die Maut von 25 Pfund (rund 32 Euro) für "Spritfresser" sollte nach dem Willen des bisherigen Bürgermeisters Ken Livingstone im Oktober in Kraft treten. Porsche hat dagegen vor einem Monat eine Klage bei Gericht eingereicht. Die Maut für hochmotorisierte Autos sei "unfair, unverhältnismäßig und eine illegale Ausnutzung der Macht von Londons Bürgermeister", hieß es zur Begründung.
Die Gebühr sollte nach Livingstones Vorstellungen dazu beitragen die Kohlendioxid-Belastung im Zentrum der Millionenmetropole zu senken. Sie sollte für Fahrzeuge gelten, die mehr als 225 Gramm Kohlendioxid pro Fahrkilometer abgeben. Zugleich sollte Besitzern von klimafreundlichen Autos die bereits seit Jahren bestehende allgemeine Innenstadtgebühr von acht Pfund erlassen werden. Von der erhöhten Maut wären nach Schätzungen in London täglich etwa 30.000 Autos betroffen - darunter viele aus dem Hause Porsche.
London-Maut: Porsche-Appell an neuen Bürgermeister
Der deutsche Autobauer Porsche hat an den neuen Londoner Bürgermeister Boris Johnson appelliert, die von seinem Vorgänger verordnete Innenstadtmaut für hochmotorisierte Fahrzeuge zu kippen.
Autor: dpa



