Lotus Evora in Genf

Neuer Bruder für die Elise in Genf

Mit dem neuen Evora präsentiert Lotus in Genf das erste komplett neue Modell seit 14 Jahren. Der 2+2-Sitzer wird von einem 280 PS starken V6-Motor angetrieben und soll Lotus neue Kundenkreise erschließen.

1995 sorgte die Lotus Elise mit ihrem konsequent auf Leichtbau getrimmten Konzept für Aufsehen in der Sportwagenwelt. Jetzt will Lotus mit dem Evora neue Kundenstämme erschließen.

Toyota-V6 mit 280 PS

Dabei setzt das mit einem manuellen Sechsganggetriebe ausgestattete neue Modell mehr auf Lifestyle und Annehmlichkeiten denn auf Kompromisslosigkeit. Der 2+2-Sitzer bietet unter anderem ein Multimedia-System sowie elektrische Außenspiegel, soll aber trotz der vergleichsweise luxuriösen Ausstattung für Porsche-ähnliche Fahrleistungen gut sein. Immerhin bringt es der Evora auf für Lotus-Verhältnisse fettleibige 1.350 Kilogramm Leergewicht. 

Dem gegenüber stehen allerdings die 280 PS des von Toyota zugekauften V6 mit 3,5 Litern Hubraum und VVT-i-Technologie, der den Mittelmotor-Sportler in rund fünf Sekunden auf zulässiges Landstraßentempo katapultieren soll. Maximal sollen 260 km/h möglich sein. Dabei soll sich sein Benzindurst auf durchschnittlich 8,7 Liter beschränken. Der CO2-Ausstoß liegt nach Lotus-Angaben bei 205 Gramm pro Kilometer. Das maximale Drehmoment von 342 Newtonmeter liegt bei 4.700 Kurbelwellenumdrehungen an.

In der Normalversion beschränkt sich der Evora auf zwei Sitzplätze. Der Raum dahinter kann als Staufach genutzt werden. Gegen einen recht happigen Aufpreis von 3.510 Euro können im Fond auch Kinder und junge Erwachsene die Reise auf zwei Einzelsitzen antreten.

Maximal 2.000 Autos pro Jahr

Der handgefertigte Sportwagen wird in der neuen Lotus-Fabrik in Hethel gebaut. Hier entstehen pro Jahr weniger als 2.000 Fahrzeuge. Da mit dem Evora neue Zielgruppen angesprochen werden sollen, die mehr Wert auf Komfort legen als die Elise- und Exige-Klientel, wurde der Einstieg besonders einfach gestaltet. Die Türen öffnen weiter als bei der Elise, die Sitzposition ist 65 Millimeter höher als beim spartanischen Zweisitzer.
 
Rundum verzögern innenbelüftete und gelochte Bremsscheiben mit 350er Scheiben an der Vorder- und 332er Disks an der Hinterachse. Während vorne 18-Zöller die Lenkkräfte übertragen, sorgen an der Antriebsachse 19 Zoll große Räder für Bodenhaftung.

ABS gehört ebenso zur Serienausstattung wie die sogenannte Switchable Lotus Traction Control (LTC), die sich jedoch komplett deaktivieren lässt. Die Preise für den Evora beginnen bei 59.990 Euro. In der Version mit zwei zusätzlichen Sitzen im Fond werden allerdings 63.500 Euro fällig.

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Audi in Genf: A4 Allroad Quattro, TT RS
VW in Genf: Polo, Polo BlueMotion Concept
Mercedes in Genf: E-Klasse Coupé
BMW in Genf: 5er GT, BMW Z4
Skoda in Genf: Yeti, Octavia GreenLine, Fabia Combi Scout
Ford in Genf: Ranger, Focus RS, Econetic-Modelle
Alfa in Genf: Mito GTA, 159
Toyota in Genf: Verso, Prius II
Renault in Genf: Clio, Megane, Scenic, Kangoo Be-Bob
Opel in Genf: Ampera

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Manual Dohr

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