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Lucid Motors Atvus Elektroauto jagt Tesla

E-Limousine mit fetten 500 km Reichweite

Lucid Motors Elektroauto Foto: Lucid Motors 4 Bilder

Mit dem Atvus stellt sich ein weiteres Elektroauto vor, das Tesla gerne ein paar Kunden abjagen möchte. Eine erste Studie war im Umfeld der L.A. Autoshow zu sehen.

30.11.2016 Uli Baumann 2 Kommentare

Begonnen hat das Atvus-Abenteuer bereits 2007 mit einer Batterie und einer Idee unter dem Firmennamen Atieva in Kalifornien. Seit 2014 wird am ersten Auto gearbeitet. Zum Entwicklungsstab gehören unter anderem zahlreiche Ex-Tesla-Ingenieure. Kurz vor der Premiere der ersten Studie auf der L.A. Autoshow kommt der Namenswechsel. Aus Atieva wird Lucid Motors. Ob „lucid“ (englisch für leuchtend) für „erleuchtet“ oder „hellen Glanz“ stehen soll, ist nicht bekannt.

Lucid Motors Atvus zielt auf Luxus-Mittelklasse

Auch zum Atvus ist kaum etwas bekannt. Vor wenigen Tagen ist ein erstes Bild zur Designanmeldung durchgesickert. Das zeigt eine Viertürige Fließhecklimousine – einem Tesla Model S nicht unähnlich. Jetzt gibt es erste offizielle Detailbilder. Die Front des Atvus trägt einen schlitzförmigen Kühlergrill, der vermutlich die LED-Scheinwerfereinheiten sowie verschließbare Segmente integriert. Der Blick auf die C-Säule zeigt die beiden Einzelsitze im Fond. Der erste Cockpitschuss enthüllt volldigitale Instrumente. Dazu gibt es ein sprach- und Touchscreen gesteuertes Infotainmentsystem sowie viel Luxus. Zudem verfügt der Atvus über ein gläsernes Dach.

Zum Antrieb gibt es noch keine Informationen. Gemutmaßt wird aber über eine knapp 90 kWh große Lithiumionen-Batterie, die eine Reichweite von 500 km ermöglichen soll. Die skalierbare Batterie soll sogar für eine noch höhere Reichweite konfigurierbar sein. Zwei Elektromotoren – einer je Achse – übernehmen den Antrieb. Eine Systemleistung von 883 Kilowatt (zirka 1.200 PS) soll möglich sein, wovon aber nur 662 kW (zirka 900 PS) für das Serienmodell freigegeben werden. Verpackt in einem Mercedes V-Klasse-Kleid hat der Antriebstrang schon sein Potenzial bewiesen (siehe Video): null bis 100 km/h in 2,69 Sekunden. Und das Serienmodell wird laut Hersteller gut 500 kg leichter als der Prototyp. Die Höchstgeschwindigkeit soll bei über 300 km/h, wird aber im Serienauto weit früher limitiert.

Gefertigt werden soll der Atvus in einer neu gebauten Fabrik in Casa Grande, Arizona. Baubeginn der Produktionsstätte soll 2017 sein. Insgesamt sollen dort bis zum Jahr 2022 700 Millionen Dollar inverstiert werden und 2.000 Arbeitsplätze entstehen. Die Fertigung der Elektrolimousine Atvus soll schon 2018 anlaufen. Darüber hinaus seien auch andere Karosserievarianten auf dem rein elektrischen Antriebsstrang denkbar.

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Peter Backes 23. Oktober 2016, 14:09 Uhr
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