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Lyons Motor Car LM2 Streamliner in New York

US-Hypercar mit 1.700 PS

03/2015 Lyons Motor Car LM2 Streamliner Foto: Lyons Motor Car 14 Bilder

Mit dem LM2 Streamliner will die US-Automanufaktur Lyons Motor Car die amerikanische Antwort auf Bugatti, Ferrari, McLaren und Co geben. Und damit diese schlagkräftig ausfällt, soll ein mächtig aufgeblasener Achtzylinder satte 1.700 PS bereitstellen. Premiere feiert der LM2 als Prototyp auf der New York Auto Show.

25.03.2015 Uli Baumann Powered by

Wecki, wecki liebe Sportwagenfreunde. Geht es nach Lyons Motor Car so liegt der Nabel der Supersportwagenwelt künftig in New York. Denn hier entwickelt Kevin Lyons mit dem LM2 Streamliner einen Hypersportler, der die Sportwagenwelt neu definieren soll. Die nötige Expertise für dieses Projekt will Lyons in den 30 Jahren gesammelt haben, in denen er für große Automobilhesteller Prototypen gefertigt hat.

Biturbo-V8 mit 1.700 PS

Der Lyons LM2 Streamliner, der auf der New York Auto Show als Prototyp präsentiert wird, zeigt sich als 4,64 Meter lange, 2,12 Meter breite aber nur 1,1 Meter hohe Kohlefaserflunder. Weil Chassis und Karosserie aus dem Leichtbauwerkstoff bestehen, soll der LM2 nur knapp 1.400 kg auf die Waage bringen. Lediglich die Hilfsrahmen sind aus Edelstahl gefertigt.

Befeuert wird der LM2 Streamliner von einem 8,2 Liter großen V8-Mittelmotor, der von zwei Turboladern unter Druck gesetzt wird. Bei 9.000/min sollen dem Achtender 1.700 PS und ein maximales Drehmoment von 2.183 Nm entspringen. Als Maximaldrehzahl werden 9.200/min. genannt. Verteilt wird das Antriebsmoment über ein sequentielles Siebengang-Getriebe, Sperrdifferenziale und eine Haldexkupplung an alle vier Räder. Den Sprint auf 60 mph (96 km/h) soll der LM2 in 2,2 Sekunden schaffen, die Höchstgeschwindigkeit wird mit geschätzen 470 km/h angegeben. Und bei Bedarf schaltet der Achtzylinder sogar einzelne Zylinder ab. Seine Abgase entlässt der Achtzylinder durch eine klappengesteuerte Abgasanlage aus Inconel und Titan.

Lyons LM2 Streamliner voll elektronisch vernetzt

Für den Kraftschluss zum Asphalt setzt Lyons auf zweiteilige 20-Zoll-Schmiederäder an der Vorderachse, die mit 265/30er Pneus bestückt sind. Hinten drehen sich Felgen im 21-Zoll-Format mit 355/25er Reifen. Die Hochleistungs-Carbon-Keramik-Stopper kommen von Brembo und agieren an der Vorderachse mit Achtkolbenzangen, hinten müssen Sechskolbenzangen reichen. Die Räder werden an Pushrodaufhängungen geführt. Das Fahrwerk ist dabei elektronisch in zwei Modi - Komfort und Sport - voreinstellbar.

Elektronik spielt im LM2 Streamliner sowieso eine große Rolle. Die LED-Hauptscheinwerfer werden ebenso elektronisch gesteuert wie sämtliche Fahrereinstellungen, die in einer App gespeichert schon bei der Annäherung des Piloten automatisch voreingestellt werden. Zentrales Bedienelement im LM2 ist ein 16-Zoll-Touchscreen. Hierüber lassen sich alle Fahrzeugfunktionen, das Infotainmentsystem sowie mobile Devices steuern. Auf weitere Hebel und Schalter wurde völlig verzichtet. Ebenso auf Außenspiegel, die durch kleine Kameras substituiert wurden. Auch eine übliche Verkabelung sucht man vergeblich.

Beim Design folgt der Lyons LM2 Streamliner gängigen Supersportwagenmustern. Langer Überhang vorne, kurzer hinten. Die Fahrerkabine ist weit nach vorne gerückt, die Karosserie bleibt ohne sichtbaren Spoiler. Der erhebt sich am Heck erst ab einer bestimmten Geschwindigkeit und dient auch als Luftbremse. Zugang zum Innenraum gewähren nach oben öffnende Flügeltüren.

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