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Mädchen verführen bei der MM mit Fiat

Foto: www.bresciafoto.it 38 Bilder

Eine Fiat-Rarität ist der 508 CS von 1937 (Nr. 74) mit der Ausstattung des Fahrzeugbauers Sergio Carnevalli aus Varese - nur eines von vielen Fiat-Pretiosen.

08.05.2007 Powered by

Carlo Grisoni aus Como und Aldo Conconi starteten mit dem 508 CS bei der Mille Miglia 1947. Mit einem 1,1-Liter-Motor trägt der Spider das Traditionsrennen 2007 mit Francesco Sonvico und Marco Bruschelli aus.

Einzigartig ist die Geschichte des Besitzers des 1934er Balilla 508 S Coppa Oro (Nr. 101). Es handelt sich um den holländischen Sammler Jaap Kruidenier, der ihn im Alter von 18 Jahren (1964) mit dem präzisen Ziel erwarb, die Mädchen in seiner Stadt Aalten zu verführen. Das Ziel hat er erreicht: Er fuhr ihn sowohl bei seiner eigenen Hochzeit als auch bei der seines Sohnes! Heute nimmt er an den renommiertesten Rennen Europas teil.

Ernesto Miletti und Leonardo Baccarelli fliegen auf Flügeln der Begeisterung, kennt man die glänzende Sportvergangenheit des 508 C von 1937 (Nr. 115): Der Trevisaner Mario Braida wurde damit Zweiter in seiner Klasse bei der Mille Miglia 1938 (hinter Piero Taruffi, der ebenfalls einen Fiat fuhr). Mit dem gleichen Exemplar fuhr Aldo Ponticello aus Vicenza als absoluter 31. bei der Mille Miglia 1940 ins Ziel.

Zwischen 1938 und 1950 nahm er an zahlreichen anderen Rennen teil. Zu den von privaten Karosseriebauern am besten ausgestatteten Fiats gehört sicher der 1936er Morettini 508 S : Ein Exemplar wurde eigens für den Conte Municchi vorbereitet, einen römischen Adeligen, der zusammen mit Morettini bei der Mille Miglia 1937 an den Start ging (wegen eines Wolkenbruchs hielten sie in Florenz an). Dank der Officina Florida erscheint das Fahrzeug, in Gewicht und Aerodynamik optimiert, wie ein flitzender Torpedo: Mit der Startnummer 135 werden wir ihn mit Alberto Riboldi und Giorgio Taglietti im Rennen erleben.

Sergio und Michela Dossi sind mit dem 508 S Coppa Oro von 1933 dabei: Das Ehepaar aus Desenzano fährt mit Startnummer 141 das Exemplar, das an der Mille Miglia 1935 teilnahm, ausgestattet mit einem Siata-Motor mit speziellem Zylinderkopf, mit dem das Fahrzeug besser anspricht.

Außergewöhnliche handwerkliche Kreationen auf der Grundlage von Fiat-Fahrgestell und Motor zeichnen die Geschichte der Turiner Autos im hoch sportlichem Coupé-Outfit aus: Herrlich ist der 1949er Rovelli 1100 Sport, den wir mit Aurelio Valentini am Steuer mit der Startnummer 163 im Rennen sehen werden. Zu den sportlichen Berlinettas aus dem Hause Fiat gehört der 8V von 1956 (Nr. 198) mit Zagato-Karosserie, der die Mille Miglia 1957 in der Zweiliter-Klasse gewann.

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