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Zulieferer hofft auf neue Aufträge von Opel

Magna Logo Foto: Magna 144 Bilder

Der beim Ringen um Opel leer ausgegangene Zulieferer Magna hofft auf neue Aufträge der Rüsselsheimer. "Wir haben Aufträge von GM und es gibt keinen Grund, warum wir nicht auch neue erhalten sollten", sagte Magna-Co-Chef Siegfried Wolf dem "Handelsblatt" am Dienstag (10.11.).

10.11.2009

In den vergangenen Monaten habe sich eine gute Basis entwickelt, die eine Grundlage für gutes Geschäft sein könne. Auch nach der Absage von General Motors (GM), der Opel-Übernahme durch Magna und die russische Sberbank zuzustimmen, muss der Zulieferer um seinen Auftrag für den nächsten Porsche Boxster bangen. 

Magna bangt um Absage von VW und Porsche

Wegen der Übernahmepläne war Magna bei wichtigen Kunden unter Druck geraten. So hatten VW und Porsche vor der Absage deutlich gesagt, dass sie die Geschäftsbeziehungen zu Magna überprüfen werden. VW kämpfe wie jeder andere Autohersteller derzeit mit Überkapazitäten. Es werde deshalb Gespräche über eine Rücknahme des Auftrags geben, heißt es in dem Interview mit Wolf. Keine Indizien sieht Wolf dagegen dafür, dass Magna-Manager Herbert Demel nun auf den Chefsessel in Rüsselsheim wechseln könnte, wie seit Tagen spekuliert wird.

Der österreichisch-kanadische Zulieferer, der im dritten Quartal in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt war, will sich nun vor allem auf sein Kerngeschäft konzentrieren. "Wir werden nicht aktiv suchen, welcher Autohersteller nun passen könnte", sagte Wolf. "Wir haben ein sehr, sehr wichtiges Zulieferergeschäft, das ist unser Hauptgeschäft - und darauf konzentrieren wir uns jetzt."

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