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Magna/Opel

Verhandlungen über Pensionsverpflichtungen

Opel Logo Foto: dpa 144 Bilder

Der an einer Opel-Übernahme interessierte Autozulieferer Magna will offenbar einen Teil der Pensionsverpflichtungen des Autobauers an den Pensions-Sicherungs-Verein (PSV) abwälzen.

15.06.2009

Bundesregierung und Magna verhandeln nach Informationen der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" mit dem PSV über eine Übernahme eines Teils der Verpflichtungen in Höhe von insgesamt vier Milliarden Euro.

Opel könnte wegen Renten zahlungsunfähig werden

Der PSV springt gewöhnlich ein, wenn insolvente Unternehmen ihre Betriebsrenten nicht mehr tragen können. Er speist sich aus den Beiträgen von 73.000 Unternehmen. Bei Opel solle der PSV einspringen, weil der Autobauer durch die Betriebsrenten zahlungsunfähig werden könne, weil die jährlichen Zahlungen die Kraft des Unternehmen übersteigen könnten, schreibt das Blatt.

Der PSV solle nun einen Teil des Lasten übernehmen, damit ihm die volle Last im Fall einer Insolvenz erspart bleibe. Dies würde nach Informationen des Blattes auch für die anderen Mitglieder des PSV teuer, da sie im Umlageverfahren mit für die Auszahlungen aufkommen müssten.

Opel hatte bisher Spekulationen über Pensionslasten in Höhe von mehr fünf Milliarden Euro als abwegig bezeichnet und betont, die betriebliche Altersversorgung bestehe aus verschiedenen Bausteinen wie Direktversicherung, Riestersparplänen, Metallrente und direkt zugesagten Versorgungsansprüchen. Für letztere habe Opel einen durch Rückstellungen gesicherten Pensionsplan. Aufwendungen für die Zahlung dieser direkt zugesagten Versorgungsansprüche seien Bestandteil des jährlichen Geschäftsplans der Adam Opel GmbH.

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