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Magna und Opel

Spanien macht weiter Druck

Opel 144 Bilder

Bei der Opel-Übernahme durch den Zulieferer Magna macht Spanien weiter Druck. Der spanische Industrieminister Miguel Sebastian will sich am Freitag (9.10.) in Berlin mit Magna-Chef Siegfried Wolf treffen.

09.10.2009

Dabei soll über den geplanten Stellenabbau im spanischen Opel-Werk nahe Saragossa verhandelt werden, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur dpa am Donnerstag (8.10.) aus spanischen Botschaftskreisen. 

Spanien vermutet Bevorzugung der deutschen Opel-Werke

Die Regierung in Madrid lehnt das deutsche Konzept mit Staatshilfen von 4,5 Milliarden Euro für die Opel-Übernahme durch Magna unverändert ab und will sich nicht beteiligen. Diese Position habe Sebastian in einem neuen "Brandbrief" deutlich gemacht, hieß es.Spanien, Belgien und Großbritannien vermuten, dass bei Rettung des Autobauers durch Magna und die russische Sberbank auf Druck der Bundesregierung die vier deutschen Werke bevorzugt werden, weil Berlin üppige Staatshilfen bereitstellen will. Die Bundesregierung hatte kürzlich gegenüber der EU-Kommission erklärt, die Verlagerung von Produktionsanteilen von Saragossa in das Opel-Werk im thüringischen Eisenach sei vernünftig. Die Lohnkosten in Spanien seien stark gestiegen, Eisenach liege näher an den Zukunftsmärken in Osteuropa.

Europaweit sollen 10.500 Opel-Mitarbeiter entlassen werden

Madrid und London machen keinen Hehl daraus, dass sie das Übernahmekonzept des unterlegenen Finanzinvestors RHJ International bevorzugt hätten. Die EU-Kommission will das Opel-Paket der Bundesregierung genau unter die Lupe nehmen. Staatliche Hilfen dürfen nicht an den Erhalt bestimmter Werke oder an Arbeitsplatzgarantien für einzelne Standorte geknüpft sein. Hinter den Kulissen versuchen nun europaweit Betriebsräte und nationale Regierungen, so viele Stellen wie möglich an ihren Opel/Vauxhall-Standorten zu retten. Magna will nach eigenen Angaben das Werk im belgischen Antwerpen schließen. Europaweit sollen rund 10.500 Stellen gestrichen werden, davon etwa 4.500 in Deutschland.

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