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Magna

US-Autokrise beschert Gewinnrückgang

Foto: Foto: Magna Steyr

Der kanadische Autozulieferer und Autohersteller Magna hat im Schlussquartal und Gesamtjahr vor allem wegen des schlechteren Geschäftsgangs der amerikanischen Autokonzerne einen deutlichen Gewinnrückgang verbucht.

27.02.2007

Magna International Inc. zählt zu den weltweit größten Autoteileherstellern. Die Gesellschaft fertigt auch in der österreichischen Stadt Graz für Mercedes-Benz, BMW, Chrysler und Saab im Auftrag bestimmte Automodelle oder rüstet sie um. Das Unternehmen produzierte 2006 dabei insgesamt 248.059 (Vorjahr: 230 505) Autos.

Magna war in US-Medienberichten als möglicher Interessent für Chrysler genannt worden.

Der Jahresumsatz stieg um sechs Prozent auf 24,2 Milliarden US-Dollar (18,5 Mrd Euro), gab das in Aurora (Provinz Ontario) ansässige Unternehmen am Dienstag bekannt. Der Gewinn fiel auf 528 (639) Millionen Dollar oder 4,78 (5,90) Dollar.

Magna erhöhte den Umsatz im Schlussquartal um neun Prozent auf 6,4 Milliarden Dollar. Der Quartalsgewinn fiel auf 29 (83) Millionen Dollar oder 26 (75) Cent je Aktie.

Magna erwartet für 2007 einen Umsatz von 22,9 bis 24,2 Millionen Dollar. Mit der Autofertigung erwartet Magna dabei einen Umsatz von 3,5 bis 3,8 Milliarden Dollar. Das kanadische Unternehmen beschäftigt 83.000 Mitarbeiter in 229 Betrieben und 62 Entwicklungszentren in 23 Ländern.

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