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Mahle

Asien bringt ein Drittel der Erlöse

Mahle Logo Foto: Mahle

Der Stuttgarter Automobilzulieferer Mahle will künftig jeweils ein Drittel seines Umsatzes in Europa, Asien und Amerika erwirtschaften. "Ich wünsche mir, dass wir dies bis 2015 erreichen", sagte Mahle-Chef Heinz Junker der "Stuttgarter Zeitung" (19.5.).

19.05.2008

Bisher mache das Unternehmen 50 Prozent seiner Erlöse in Europa, 30 Prozent in Amerika und 20 Prozent in Asien. Bei der Produktion will Junker auch künftig auf Europa setzen. Wenn nur auf Gewinnmaximierung geachtet würde, "müsste man bestimmt das eine oder andere Produkt verlagern", sagte Junker dem Blatt. "Aber solange ich mir zutraue, dass wir dies hier mit einem etwas größeren Investitionsaufwand hinkriegen, sollten wir dies auch wegen der Mitarbeiter tun."

Zehn Standorte in China

Mahle habe aktuell zehn Standorte in China. "Aber die produzieren fast ausschließlich für den dort stetig steigenden lokalen Bedarf", sagte Junker. "Alles nach China zu verlagern, steigert unter Umständen nur kurzfristig die Gewinne. Ich halte es aber für riskant, da ich nicht weiß, wie sich die politische Situation in China beziehungsweise die dortige Währung entwickelt." Der Kolbenspezialist Mahle beschäftigt weltweit mehr als 47.000 Menschen, mehr als 9.000 davon in Deutschland. Im vergangenen Jahr war der Konzerngewinn um 16 Prozent auf 223 Millionen Euro gestiegen, der Umsatz legte um 17,3 Prozent auf fünf Milliarden Euro zu.

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