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Mahle

Trübe Aussichten

Mahle Logo Foto: Mahle

Der Automobilzulieferer Mahle rechnet mit hohen zweistelligen Millionenbelastungen im zweiten Halbjahr.

15.09.2008

Als Grund für die schlechten Aussichten gab Vorstandschef Heinz Junker am Montag (15.9.) in Stuttgart Probleme im US-Geschäft, einen extremen Anstieg der Stahl- und Kunststoffgranulatpreise sowie hohe Integrationskosten für übernommene Unternehmen an. Restrukturierungsmaßnahmen seien bereits eingeleitet worden. Werkschließungen in Kanada und den USA könnten nicht ausgeschlossen werden. Der Chef des Kolbenspezialisten rechnet mit positiven Effekten aus diesen Maßnahmen erst 2009/10.Bis zu diesem Zeitpunkt werde der Autozulieferer auch auf weitere Zukäufe verzichten.

Der Mahle-Chef hatte bereits zu Beginn des Jahres stagnierende Gewinne prognostiziert. Der Autozulieferer sei schon im ersten Halbjahr hinter dem Ergebnis der ersten sechs Monate des Vorjahres zurückgeblieben, teilte Junker mit, ohne konkrete Zahlen zu nennen.

Der Umsatz legte dagegen vor allem wegen Erstkonsolidierungen um 7,3 Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Euro zu. Für das Gesamtjahr rechnet der Kolbenspezialist mit einem Anstieg der Erlöse um knapp fünf Prozent auf 5,3 Milliarden Euro. Ursprünglich war Junker von einem Umsatzanstieg auf 5,5 Milliarden Euro ausgegangen. 2007 hatte der Gewinn bei 223 Millionen und das Vorsteuerergebnis 308 Millionen Euro gelegen.

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