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MAN

Jobsicherung bleibt

Foto: MAN

Im Übernahmepoker um Scania hat die IG Metall mit Unverständnis auf die Kritik schwedischer Gewerkschafter an Beschäftigungsgarantien für MAN-Beschäftigte reagiert.

14.11.2006

Den vereinbarten Verzicht auf betriebsbedingte Kündigungen bei dem Nutzfahrzeug- und Maschinenbaukonzern in München bis 2012 werde man bei einer Scania-Übernahme durch MAN "auf gar keinen Fall" aufgeben. Das sagte Harald Flassbeck, der für die IG Metall im Aufsichtsrat der MAN Nutzfahrzeuge AG sitzt, am Dienstag (14.11.) in München.

Damit reagierte er auf Äußerungen des Gewerkschaftsvertreters im Scania-Aufsichtsrat, Stefan Klingberg. Er hatte in der Stockholmer Zeitung "Dagens Industri" angekündigt, man werde nur grünes Licht für ein Zusammengehen von MAN und Scania geben, wenn die bei MAN geltenden Beschäftigungsgarantien für 7.000 Mitarbeiter in München außer Kraft gesetzt würden.

Flassbeck erklärte, der Kündigungsverzicht sei Teil eines Gesamtpaketes für den MAN-Standort in München, der im Verhältnis zu Scania "nicht modern genug" sei. Das Unternehmen habe angekündigt, rund 200 Millionen Euro in den Standort zu investieren. Im Gegenzug arbeiten die Beschäftigten länger. Dafür wiederum habe MAN zugesagt, bis 2012 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten. "Diese Positionen gehören alle zusammen", sagte Flassbeck. Ein Kippen der Vereinbarungen "würde im Umkehrschluss bedeuten, dass Jobs in Deutschland geopfert würden.

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