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MAN

Scania-Aktien geordert

Foto: Scania

Der Nutzfahrzeughersteller MAN hat den Kauf von mindestens fünf Prozent am schwedischen Konkurrenten Scania in Auftrag gegeben.

12.10.2006

Wie MAN am Donnerstag (12.10.) in München mitteilte, sei die zuständige Bank beauftragt worden, mindestens fünf Prozent des stimmberechtigten Kapitals von Scania durch einen nachbörslichen Kauf für bis zu 51,29 Euro (475 Schwedische Kronen) pro Aktie zu erwerben. Die schwedische Presse hatte bereits am Vortag von entsprechenden Aktienkäufen berichtet.

Scania reagierte umgehend und teilte offiziell mit, dass man die Aktienkäufe als "aggressiv" einstufe. Gleichzeitig kündigte der seit Wochen von MAN umworbene Konzern einen wesentlich höheren Gewinn für das dritte Quartal an als bisher erwartet.

MAN habe die Aktienkäufe als Beweis für seine "freundlichen" Absichten bei möglichen Verhandlungen für ein Zusammengehen mit Scania getätigt, hieß es in den Medienberichten. Scania erneuerte seine Ablehnung des ersten und noch nicht definitiv zurückgenommen Übernahmeangebotes von MAN. In der schwedischen Erklärung hieß es, MAN unterschätze unter anderem das "wirkliche Synergiepotenzial eines Zusammengehens zwischen Scania und MAN".

Die MAN-Aktien verringerten am Mittwoch nachbörslich ihre Verluste leicht, nachdem es an der Börse bereits Spekulationen über Zukäufe von Scania-Anteilen gegeben hatte. Die MAN-Papiere notierten im späten Parketthandel bei 67,73 Euro, nachdem sie zum XETRA-Schluss 1,04 Prozent auf 67,34 Euro verloren hatten.

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