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MAN

Scania-Offerte nicht zwingend

Foto: Scania

Der Maschinenbau- und Nutzfahrzeugekonzern MAN ist unter bestimmten Bedingungen zu einer Rücknahme seines Scania-Übernahmeangebotes bereit.

09.10.2006

Man strebe bei der geplanten Kombination mit dem schwedischen Lastwagenhersteller eine einvernehmliche Lösung auf dem Verhandlungsweg an, erklärte das Unternehmen am Montag (9.10.) in München. "Das Ziel der Verhandlungen ist, das von der MAN AG vorgelegte industrielle Konzept zu realisieren."

Die Bedingungen für eine Rücknahme der Offerte über 9,6 Milliarden Euro müssten mit allen Beteiligten verhandelt werden, erklärte MAN. "Eine mögliche Rücknahme des Angebots steht unter dem Vorbehalt der Genehmigung der Schwedischen Finanzaufsicht."

Die genauen Bedingungen nannte das Unternehmen nicht. Bereits am Vorabend war aus Aufsichtsratskreisen verlautet, dass MAN sein als feindlich eingestuftes Übernahmeangebot für Scania zurückziehen wolle. Danach solle eine einvernehmliche Lösung zwischen MAN, Scania und Volkswagen über eine Nutzfahrzeugallianz gesucht werden, hatte es geheißen.

Scania schweigt

Scania und sein größter heimischer Eigner Investor haben am Montag jeden Kommentar zur wahrscheinlichen Rücknahme des MAN-Übernahmeangebotes verweigert. Sprecher des Lkw- und Busherstellers sowie der Finanzgesellschaft wollten sich nicht zur Ankündigung von MAN äußern, das von Investor sowie Scania und dem größten Anteilseigner VW als feindlich eingestufte Übernahmeangebot über 9,6 Milliarden Euro zurückzunehmen. Am Nachmittag wurde in Stockholm der seit der Börseneröffnung gestoppte Handel mit Scania-Aktien wieder freigegeben.

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