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MAN soll Lkw-Riesen bilden

Foto: MAN

Der MAN-Vorstandsvorsitzende Hakan Samuelsson soll nach einem "Focus"-Bericht im Falle einer Fusion von MAN mit dem schwedischen Konkurrenten Scania Chef des neuen Lastwagen-Riesens werden.

23.10.2006

Darauf habe sich Samuelsson mit VW-Chef Bernd Pischetsrieder und dessen Aufsichtsratsvorsitzenden Ferdinand Piech verständigt, schreibt das Magazin in seiner neuen Ausgabe. Auch die künftige Struktur der Lkw-Allianz sei bei einem vertraulichen Treffen weitgehend festgelegt worden.

Demnach solle es unter dem Dach des Münchner Konzerns zum Zusammenschluss der MAN-Nutzfahrzeuge, des Brasilien-Geschäfts von VW sowie des schwedischen Lkw-Bauers Scania kommen. Eine mögliche Zerschlagung von MAN sei vom Tisch, der Konzernsitz bleibe München. Falls Scania bei der Fusion nicht freiwillig mitmache, soll es laut "Focus" zu einer feindlichen Übernahme kommen. Schon jetzt haben VW und MAN rund 48 Prozent der Scania-Stimmrechte.

Auch die IG Metall plädierte für ein Dreierbündnis unter Beteiligung von Volkswagen. Lkw-Bauer bräuchten heute eine gewisse Mindestgröße, um im internationalen Wettbewerb mitzuhalten, sagte Bezirksleiter Hartmut Meine der "Berliner Zeitung". Dabei müssten auch keine Jobs in Gefahr geraten, sondern könnten durch die Neuaufstellung von MAN in Deutschland sogar abgesichert werden. Meine hob zudem die Vorzüge für den VW-Konzern hervor: "Durch die Allianz wird die Möglichkeit geschaffen, den Kunden vom Kleinwagen Fox bis zum Schwerlaster alles aus einer Hand anzubieten." Vor allem
Geschäftskunden verlangten danach immer mehr.

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