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MAN TGE Transporter

Der Bruder des VW Crafter

MAN TGE Transporter VW Crafter Foto: MAN 37 Bilder

VW hat einen neuen Crafter entwickelt, diesmal unabhängig von Mercedes. Vom neuen Transporter profitiert auch die VW-Tochter MAN, die den Crafter als TGE als neues Einstiegsmodell anbietet.

01.03.2017 Uli Baumann 2 Kommentare

MAN ist bekannt für seine schweren Lkw, ist aber auch eine Tochter des VW-Konzerns. Da liegt es nah sich bei der Mutter zu bedienen, um das eigene Portfolio aufzustocken. Begann die MAN-Welt bislang bei 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht, so senkt der neue TGE die Einstiegshürde auf 3,0 Tonnen. Mit der Zwillingsversion des Crafter reicht die Range nun von 3,0 bis 44 Tonnen.

MAN TGE Transporter VW Crafter Foto: MAN
Mit dem TGE wird MAN zum Vollanbieter in Sachen Nutzfahrzeuge.

MAN TGE in vielen Varianten

Da der TGE und der Crafter quasi eins sind, deckt sich auch das Angebot weitestgehend. Zu haben ist der TGE als geschlossener Kastenwagen, verglaster Kombi und Fahrgestell mit Einzel- und Doppelkabine. Für den neuen MAN TGE stehen zwei Radstände, drei Dachhöhen und drei Fahrzeuglängen zur Wahl. Die Fahrzeuglängen der Kastenwagen reichen von 5.983 mm über 6.833 mm bis hin zum 7.388 Millimeter langen MAN TGE mit großem Überhang. Die Fahrzeughöhen beziffern sich auf 2.340 mm, 2.575 mm und 2.800 Millimeter. Bei entsprechender Kombination resultiert daraus ein maximales Laderaumvolumen von 18,3 Kubikmeter. Beim Gesamtgewicht deckt der TGE den Bereich von 3,0 bis 5,5 Tonnen ab.

Front-, Heck- oder Allradantrieb stehen zur Wahl. Die Motorenrange umfasst 4 Zweiliter-Turbodiesel mit Leistungen von 102, 122, 140 und 177 PS. Geschaltet wird wahlweise per 6-Gang-Schaltgetriebe oder 8-Gang-Automatik.

Zur Sicherheitsausstattung des MAN TGE zählen unter anderem ein Notbremsassistent mit City-Notbremsfunktion, ein Rückfahrassistent, ein Anhängerrangierassistent, ein adaptiver Tempomat, Müdigkeitserkennung und Multikollisionsbremse.

Der Verkaufsstart des neuen MAN TGE beginnt im März. Produktionsstart ist im April 2017. Die Markteinführung in Deutschland, Österreich sowie in der Schweiz und in den Niederlanden erfolgt zwei Monate später. Die Preise des neuen TGE Kastenwagens beginnen bei 28.730 Euro netto mit dem 102 PS starken Diesel-Einstiegsmotor. Damit ist der TGE knapp 1.000 Euro günstiger als der baugleiche VW Crafter.

Neuester Kommentar

Naja, so ganz richtig ist diese Aufzählung nicht, da wird zuviel miteinander vermischt.

Die Kooperation mit Saviem in den Sechzigern führte zu einem umetikettierten Transporter von Saviem, erfolglos für MAN. Ebenso erhielt MAN die Rechte, das Fahrerhaus für die großen Lkw nachzubauen (F7), war mit diesem Produkt erfolgreich.

Die Kooperation mit Volkswagen Ende der Siebziger führte zur G-Reihe, ab 1989 als G90. Fahrerhaus, Getriebe und Hinterachse von Volkswagen, Rahmen, Vorderachse und Motoren von MAN. Die Kooperation lief dann 1993 aus, da MAN dann auf Basis eines Steyr-Fahrerhaus einen eigenen 6-12-Tonner entwickelte. MAN kaufte Steyr und kam somit für lau zu einem passenden Fahrerhaus.

Die Kooperation Volkswagen mit Daimler-Benz/DaimlerChrysler/Daimler für den LT der 2. Generation und Crafter 1 hat mit MAN nichts zu tun. MAN hatte zu diesem Zeitpunkt keinen Transporter im Portfolio und war Konkurrent von Volkswagen bei Leichtlastwagen bis 7,5 Tonnen.

Volkswagen hat dann die Kooperation mit Daimler auslaufen lassen. Mittlerweile hatte Volkswagen Scania und MAN Nutzfahrzeuge gekauft.
Und bietet nun ihren Crafter der zweiten Generation als MAN TGE an. Einfach nur eine Umdekoration, null MAN-Technik drin.

Übrigens, alle Volkswagen Nutzfahrzeuge (Caddy, Transporter, Crafter) werden in Polen montiert. Die Arbeiter verdienen dort umgerechnet ca. 400 Euro brutto im Monat.
MAN TGE, MAN Linienbusse und MAN TGS WW werden in Polen montiert. Auch da werden die Arbeiter mit 400 Euro brutto pro Monat ausgebeutet.

Berndili 1. März 2017, 17:25 Uhr
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