BMW M5 Technik im Manhart Racing BMW Z4 M V10
Als Basis dient der BMW Z4 M der Baureihe E 85. Dessen immerhin 343 PS starker Reihensechszylinder hat jedoch die letzten Kurbelwellenumdrehungen hinter sich, sobald er auf den Hof von Günther Meinhart rollt. Denn der Tuner führt zwecks Leistungssteigerung eine umfangreiche Transplantation am Herzen des Z4 durch, der der Sechszylinder nun einmal zum Opfer fällt. Statt des 3,2-Liter-Triebwerks verbaut die Truppe aus Geilenkirchen den V10-Motor aus dem aktuellen BMW M5. Freilich nicht, ohne die nötige Kat-Konvertierung, eine geänderte Motorsteuerung sowie die Aufhebung der werksseitigen Vmax-Sperre auf 250 km/h gleich mitzuliefern.
Das Resultat sind stolze 550 PS. Gleichzeitig weicht das manuelle Sechsganggetriebe des BMW Z4 M dem entsprechenden Derivat aus dem BMW M5 E60. Eine neue Kupplung soll sich den gestiegenen Ansprüchen gewachsen zeigen. Auch das Differenzial des BMW M5 E60 findet zwecks schlupffreier Kraftübertragung den Weg in den Z4. Der Edelstahl-Auspuffanlage von AC Schnitzer sind Rennkatalysatoren vorgeschaltet. Die versprochenen Fahrleistungen rangieren demzufolge auf Supersportwagenniveau: In 3,9 Sekunden soll der Manhart BMW Z4 M V10 den Spurt auf Tempo 100 bewältigen.
Auch fahrwerksseitig rückt Meinhart dem Z4 zu Leibe. Ein Bilstein-Gewindefahrwerk soll die Agilität des Z4 zusätzlich erhöhen. Der Z4 M V10 rollt auf BBS Rädern der Dimension 8,5x19 an der Vorder- sowie 10x19 an der Hinterachse. Hier verbeißen sich 265er Pneus in den Asphalt. Die Kosten für den Umbau gibt Manhart mit 65.450 Euro inklusive Mehrwertsteuer an.






