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Mann+Hummel steigert Umsatz auf 1,75 Mrd. Euro

Foto: Mann+Hummel

Der Automobilzulieferer Mann+Hummel hat 2007 bei Umsatz und Ergebnis kräftig zugelegt. "Im vergangenen Jahr haben wir Umsatz und Ergebnis im zweistelligen Prozentbereich gesteigert. Wir liegen damit über Plan", sagte Vorstandschef Dieter Seipler.

01.03.2008 Harald Hamprecht

Nach vorläufigen Zahlen ist der Umsatz von 1,6 auf 1,75 Milliarden Euro gestiegen, so Seipler, der die endgültigen Zahlen auf der Bilanz-PK am 29. Mai vorstellen will. Sehr optimistisch ist Seipler, dass der auf Filtersysteme spezialisierte Zulieferer auch in diesem Jahr sein Wachstumstempo beibehalten kann. "Im laufenden Jahr werden wir unseren Umsatz auf rund 1,9 Milliarden Euro steigern und damit spätestens in zwei Jahren die Zwei-Milliarden-Marke Umsatz knacken. Unsere Umsatzrendite wollen wir schon dieses Jahr von 4,6 auf rund sechs Prozent steigern", kündigt Seipler an.

Weiteres Wachstum erwartet

"Das weltweite Markt-Volumen für Automobilfilter liegt bei grob 4,5 Milliarden Euro. Bis 2015 erwarten wir Wachstumsraten von rund zwei Prozent pro Jahr. Wir wollen immer stärker wachsen als der Markt." Dabei will Mann+Hummel auch weiterhin die Expansion durch Übernahmen verstärken. "Auch 2008 verordnen wir uns keine Pause. Unsere Liquidität ist noch nicht erschöpft. Die eine oder andere Entscheidung werden wir dieses Jahr noch treffen."

Das Wachstum schlägt sich auch in einem weiteren Personalaufbau nieder. "Dieses Jahr suchen wir in Deutschland deutlich über 100 Ingenieure und werden in der Produktion 200 bis 300 Zeitarbeiter beschäftigen", so Seipler. Weltweit beschäftigt der Zulieferer derzeit 12.000 Mitarbeiter, davon 5.000 in Deutschland. "2007 lag die Zahl unserer Mitarbeiter im Ausland zum ersten Mal in unserer Geschichte über der Inlands-Belegschaft."

Anteil am Tata Nano-Erfolg

Im Ausland hält Seipler einen weiteren Standort im Boomland Indien für notwendig. "Wir denken über einen zweiten Standort in Indien, genauer gesagt im Norden des Landes, nach. Spätestens in etwa drei Jahren wollen wir dort Produkte wie Saugrohre für Kunden wie Maruti produzieren." Mann+Hummel hofft allerdings auch, die Filter für den Tata Nano liefern zu können, die das Unternehmen eigens für den Nano entwickelt hat. Es war nicht einfach, einen kostengünstigen Filter zu entwickeln, der die Kraftstoffqualität in Indien aushält", so Seipler. "Dafür müsste so ein Produkt eigentlich sogar teurer sein. Wir sind hoffentlich von Produktionsstart des Autos mit dabei."

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