Ob man einen Rolls-Royce tunen oder gar verspoilern darf steht auf einem anderen Blatt. Über jeden Zweifel hinweggesetzt hat sich Mansory mit seiner sehr eigenständigen Kreation.
Die Kraft sei mit ihm
Weil auch die noble Kundschaft nie genug Leistung unter der Haube haben kann, wurde zunächst der 460 PS starke Serien-V12 durch umprogrammieren der Motorsteuerung auf 498 PS gebracht. Und wenn man schon den Bits und Bytes das Laufen beigebracht hat, ließ man den Phantom auch gleich ungehemmter rennen. Satt bei 250 wird jetzt erst bei 270 km/h abgeregelt.
Die dunkle Seite der Macht
Die Optik es Briten prägen vorwiegend die mattschwarze Lackierung und die auf Knopfdruck abdunkelnden Scheiben. Weitere Modifikationen sind eine neue Frontschürze mit LED-Tagfahrleuchten und ein modifizierter Kühlergrill. Hinzu kommen neue Seitenschweller mit Aluflanken und seitliche Alu-Luftaustritte an den vorderen Kotflügeln. Aluminium hüllt auch die Außenspiegel ein. Den Abschluss des Conquistador bildet einen neue Schürze mit übereinanderliegenden Auspuffendrohren an beiden Seiten. Fahrbahnkontakt halten 24 Zoll-Leichtmetallräder mit 305er Reifen. Bremssicherheit geben Brembo-Komponenten und über 400 Millimeter messende Scheiben vorn und hinten.
Das Interieur wertet Mansory mit neuen Applikationen aus Carbon und Edelholz sowie der großzügigen Verwendung von Alcantara auf. Ins rechte Licht rückt die Komposition eine neu gestaltete Ambiente-Beleuchtung. Verschiedene Multimedia-Komponenten sorgen für Unterhaltung.




