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Mansory Porsche Chopster auf dem Autosalon Genf 2009

Gesenkten Hauptes unterwegs

Tuner Mansory enthüllte auf dem Auto Salon in Genf den Mansory Chopster auf Basis des Porsche Cayenne. Ein Konglomerat aus wenig Dach, viel Leistung und noch mehr Kohlefaser.

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Wer sich jetzt erinnert, einen Porsche Cayenne mit tiefergelegtem Dach, das gab es doch schon von Rinspeed, der liegt richtig. Durch die Übernahme des Tuningzweigs von Rinspeed durch Mansory kann dieser den Flachdach-Cayenne jetzt Endkunden anbieten.

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Kohlefaser, Kohlefaser, Kohlefaser

Um den Serien-Porsche in einen Chopster zu verwandeln, musste die Karosserie tiefgreifende Änderungen über sich ergehen lassen. Gekürzte Dachpfosten senken die Dachlinie um 60 Millimeter ab. Im Gegenzug werden die Kotflügel um jeweils 40 Millimeter verbreitert. Zusammen mit einer satten Tieferlegung der Luftfederung um 45 Millimeter gewinnt der Chopster so einen satten Auftritt.

Unterstrichen wird die spektakuläre Optik durch den verwendeten Werkstoff. So bestehen Türen, Schürzen, Kotflügel und die Motorhaube aus Kohlefaser in Sichtbauweise. Die gewachsenen Radhäuser füllen geschmiedete 23 Zoll-Felgen mit Reifen der Dimension 315/25.

Erst bei 302 km/h ist Schluss

Aber auch unter dem Kohlefaserkleid legte Mansory reichlich Hand an. Der 4,8 Liter große V8-Motor des Porsche Cayenne Turbo S erhielt zwei neue, größere Turbolader und ein neues Motormanagement. Zusammen mit der gesteigerten Kühlluftzufuhr und einer Vierrohr-Sportauspuffanlage mit Klappensteuerung zur Soundmodulation steigt die Leistung so von 550 auf 710 PS an. Das maximale Drehmoment klettert von 750 auf 900 Nm. Damit soll der Chopster eine Höchstgeschwindigkeit von 302 km/h erreichen.

Um adäquate Verzögerungsarbeit bemühen sich Bremsscheiben im Familien-Pizza-Format. An der Vorderachse verbeißen sich Achtkolben-Zangen in 420 Millimeter große Scheiben. Hinten wurden 375er Scheiben mit Vierkolben-Sätteln kombiniert.

Lounge-Feeling im Fond

Der Innenraum des Chopster wurde mit einer Einzelsitzanlage im Fond aufgewertet. Das Wohlfühlambiente auf den Rücksitzen vervollständigen ein Kühlschrank, ein DVD-Player, Monitore in den Kopfstützen sowie ein Laptop mit Internetzugang. Der Fahrer darf ein neu gestaltetes Sportlenkrad und Alupedale genießen. In den Genuss der Carbon-Applikationen und des reichlich verarbeiteten Leders kommen dagegen alle Passagiere.

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Fiat in Genf: 500C

Autor: Uli Baumann
SIM | 14.03.2009, 11:50 Uhr

Kohlefaserteile ist ja schön und gut, wenn man aber wie diese Firma bei diesem Modell es nicht hinnbekommt das ganze so zu konstruieren, dass die Türen wenigstens bündig mit dem Rest der Karosserie abschließen und wenigstens versuchen würde Spaltmaße kleiner als die Dicke eines zwei Euro Stückes zu verhindern, dann tut es mir nur leid. Die Motorleistung wird das vielleicht auch nicht gerade lange mitmachen, da mir das alles schon recht nach Pfusch aussieht...

M.N. | 10.03.2009, 03:27 Uhr

DAS hätten die sich sparen können...

Und schön find ich ihn nicht. Ich bin ja absoluter Porsche Fanatiker aber das icst nicht schön!

Außerdem kommt der zu nem ungeschickten Zeitpunkt auf den Markt-der Panamera wird ja demnächst auf die Straße kommen(also zum Verkauf) und dann wird ein gechopter Cayenne total überflüssig.

Der Rinspeed hat mir deutlich besser gefallen. Wenn der auch so viele Carbonteile gehabt hätte wäre dieser nochmal besser rübergekommen.

Marius | 05.03.2009, 19:31 Uhr

Meiner Meinung nach ist es Mansory bei diesem Fahrzeug erstmals gelungen, das Grundprodukt zu verbessern und nicht zu verschandeln. Gefällt mir deutlich besser als der normale Cayenne.

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