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Markenlexikon

Von AC bis Aston Martin

Was verbirgt sich wirklich hinter dem Namen Ihrer Lieblingsmarke? Dieses Lexikon - alphabethisch geordnet und ständig aktualisiert  erzählt Geschichten und Geschichte.

30.05.2007 Powered by

Hier die Marken von AC bis Aston Martin - alle weiteren Marken gibt es rechts in den Links - Oder blättern Sie unten einfach weiter.

AC


Der Mechaniker John Weller und derfinanzkräftige Metzger John Portwine begannen 1904 mit dem Bau eines Dreirad-Lieferwagens, ein Autocarrier, woraus sich der Firmenname AC ableitete. Bekannt wurde das britische Unternehmen mit dem 1953 vorgestellten AC Ace, ein offener Wagen mit Gitterrohrrahmen, Alukarosserie und Einzelradaufhängung, der später die Basis für den AC Cobra bildete.

Adler

Die von Heinrich Kleyer 1880 in Frankfurt gegründeten Adler-Fahrradwerke stellten 1900 ihr erstes Auto vor – mit fortschrittlichem Kardanantrieb. Schon bald gehörte Adler zu den bedeutendsten Automobilherstellern im deutschen Reich und bot sowohl kleine wie auch luxuriöse Wagen an, die als zuverlässig und langlebig galten. Bemerkenswert waren der Standard 6 von 1927, der bereits hydraulische Vierradbremsen besaß, oder der 1932 erschienene Junior mit Frontantrieb. Eine Sensation war der 1937 vorgestellte 2,5 Liter mit Stromlinienkarosserie, bekannt als Autobahn-Adler. Im Sport war Adler vorwiegend bei Zuverlässigkeits-und Dauerfahrten präsent und setzte Ende der 30er, wie etwa in Le Mans, Autos mit Stromlinienkarosserien ein. Nach dem zweiten Weltkrieg kam die Autoproduktion nicht mehr in Gang. Bis 1957 wurden noch Motorräder gebaut.


Alfa Romeo


Der Name der 1910 gegründeten italienischen Firma Alfa besteht aus den Initialen der Worte Anonima Lombarda Fabbrica Automobili. Die beiden MailänderSymbole Schlange und Kreuz wurden damals zum Markenzeichen kombiniert.1915 übernahm der Ingenieur Nicola Romeo die Geschäftsleitung, und ab1920 hießen die Fahrzeuge Alfa Romeo. Dank erfolgreicher Renneinsätzeschon vor dem zweiten Weltkrieg, viele davon durch die von Enzo Ferrarigeleitete Scuderia Ferrari errungen, gewann Alfa jenes sportlicheImage, das bis heute geblieben ist. Die Grand Prix-Renner P1 und P2genießen noch heute hohes Ansehen, genau wie die 8 C 2300, 2600 und2900. Mit dem Typ 158 bzw. 159 konnte man 1951 und 1952 dieGP-Weltmeisterschaft erringen, der Tipo 33 machte Alfa gut 20 Jahrespäter zum Markenweltmeister. 1986 wurde Alfa vom Fiat-Konzernübernommen.

Alvis

Die 1919 gegründete britische Marke erwarb sich einen guten Ruf mit sportlichen und anspruchsvollen Autos. Siege im Motorsport wie 1923 in Brooklands festigten das Image. Ferner leistete Alvis Pionierarbeit auf dem Gebiet des Frontantriebs, was 1926 in einem Kompressor-Rennwagen mit Achtzylinder und zwei obenliegenden Nockenwellen gipfelte. 1967 entstand der letzte Alvis.

AMC

Aus der Fusion der Firmen Hudson und Nash entstand 1954 die American Motors Corporation. Ab 1958 wurden die Wagen als Rambler verkauft. Zehn Jahre später erschien der Javelin als Gegenstück zu Ford Mustang und Chevrolet Camaro. Trotz guter Qualitäten, speziell des AMX, verkaufte sich das Auto nur mäßig. Im Rahmen einer Umorientierung sattelte die Firma auf Kompaktautos um, darunter der vom Design her legendäre Pacer. Um 1970 übernahm AMC die Kaiser Industries und damit den Jeep, von dem diverse Varianten sowie Pick-Ups folgten. Anfang der 80er war Renault bei AMC Hausherr, 1987 übernahm Chrysler die Marke.

Audi


August Horch verließ nach Differenzen mit dem Aufsichtsrat die Horch-Werke und rief 1910 in Zwickau eine neue Marke ins Leben - Audi,die lateinische Übersetzung des Namens Horch. Eine symbolisierte Einst hronte bald als Markenzeichen auf dem Kühler als Sinnbild für dieQualität dieser Wagen, die sich besonders bei Zuverlässigkeitsfahrten hervortaten. Der nach dem ersten Weltkrieg gebaute Typ M mitSechszylindermotor fand viel Beachtung, war aber zu teuer. 1932 wurde Audi Teil der Auto Union. Dem Audi Front mit Vorderradantrieb folgte1938 der vielversprechende Audi 920 mit Heckantrieb, doch der Krieg vereitelte den Erfolg. 1940 wurde der letzte Audi gebaut, doch 1965 griff die Auto Union in Ingolstadt den Namen wieder auf. Mit dem Audi 100 von 1968, der damals eine Marktlücke traf, gewann die Marke schnellan Bedeutung, und heute hat sie ein sportlicheres Image als je zuvor.

Austin

Nachdem Herbert Austin bei Wolseley als Direktor gearbeitet hatte,stellte er 1906 sein erstes eigenes Auto auf die Räder. Bis zum ersten Weltkrieg konzentrierte er sich auf größere Wagen mit Motoren von fünfbis neun Liter Hubraum. Doch der Erfolg kam mit den Kleinwagen wie dem1922 präsentierten Austin Seven, der in zahlreichen anderen Ländern in Lizenz gebaut werden sollte und aus dem auch der BMW Dixi enstand. Bis zum zweiten Weltkrieg stellte Austin sehr konservativ konstruierte Vier- und Sechszylinderwagen her. Nach dem Tod von Austin 1941 leitete Leonard Lord die Firma, die im neuen Modell Sixteen erstmals einen ohv-Motor (Ventile im Zylinderkopf) verwendete. 1952 schlossen sich Austin und Morris zur BMC zusammen. Ein neuer Trumpf war der kleine A30Seven, dessen Motor auch den Morris Minor antrieb. 1959 wurde dann der Mini vorgestellt, der zur Legende werden sollte. Die Austin-Modelle der 60er und 70er Jahre blieben in Deutschland Außenseiter. Einen größeren Erfolg konnte das Unternehmen, das längst zu Leyland gehörte, mit dem Metro von 1980 landen - wiederum ein Kleinwagen. In der 1982 entstandenen Austin Rover Group lebte der Name Austin noch einige Zeitweiter, bevor er Ende der 80er Jahre verschwand.

AutoUnion


Die Auto Union AG vereinte 1932 die vier sächsischen Automobilfabriken Audi, DKW, Horch und Wanderer, um für diese eine Überlebensbasis zu schaffen. Alle behielten ihre Identität. Den Namen Auto Union trugen lediglich die Grand-Prix-Rennwagen mit Zwölf- und 16-Zylinder-Motoren. Nach dem Krieg entstand 1949 aus einem Zentraldepot in Ingolstadt, das die in den Westzonen laufenden Wagen der vier Marken mit Ersatzteilen versorgte, die neue Auto Union GmbH. Diese wurde 1958 von der Daimler- Benz AG und 1965 vom VW-Konzern übernommen, der sie wiederum 1969 mit den NSU Werken zur Audi NSU Auto Union AG zusammenlegte. Auto Union hießen nach dem Krieg der ab 1958 gebaute DKW 3 = 6 sowie die bis 1965 produzierten sportlichen Zweisitzer 1000 SP, die optisch dem Ford Thunderbird ähnelten.

Aston Martin


1914 begannen Lionel Martinund Robert Bamford mit dem Automobilbau. Ein Sieg beimAston-Clinton-Bergrennen bildete den Anlass, fortan Fahrzeuge unter dem Namen Aston Martin zu bauen - exklusive und feine Sportwagen, wie es auch die aktuellen Produkte der britischen Marke sind. Mit zahlreichen Siegen, wie zum Beispiel in Le Mans, hat Aston Martin Rennsportgeschichte geschrieben.

AWE

siehe Wartburg

AWZ
siehe Trabant

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