Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Marktübersicht Plugin-Hybrid

Alle Pkw-Plugin-Modelle im Überblick

Volvo XC90 t8 Plug-in Hybrid Schnittmodell Antriebsstrang Foto: Torsten Seibt 22 Bilder

Plugin-Hybrid-Pkw sollen den Übergang in die E-Mobilität bereiten. Wir zeigen alle angebotenen Pkw-Modelle auf dem Markt.

31.03.2016 Torsten Seibt

Tanken Sie noch oder laden Sie schon? Plugin-Hybride sind auf dem Weg zum rein elektrischen Fahren die letzte Vorstufe. Sie vereinen die Reichweitensicherheit eines Verbrenner-Pkw mit der abgasfreien Kurzstrecken-Mobilität eines E-Autos. Ob sich diese Technik letztendlich als zukunftssicher herausstellt, ist derzeit nach wie vor ungewiss.

Porsche Panamera S E-Hybrid, i-mobility
Laden mit Luxus: Plugin-Technik ist gerade bei den Premium-Marken hoch im Kurs.

Vor allem die europäischen Hersteller setzen aktuell klar auf die Plugin-Technik, hier sind es wiederum in erster Linie die Premium-Marken, welche ihr Heil im Ladekabel suchen. Die Gründe dafür sind nicht nur ökologischer Natur. Denn die je nach Modell auf Strecken bis zu 50 Kilometer emissionsfrei fahrenden Plugin-Hybrid-Pkw bringen auch kräftige Pluspunkte gegenüber dem Gesetzgeber in Sachen Flottenverbrauch und CO2-Grenzwerte. So wundert es wenig, dass speziell bei den großen Luxus-SUV eine bemerkenswerte Innovationsfreude an den Tag gelegt wird.

Vorteile in „Zonen“

Wirkliche Vorteile gegenüber den starken Dieselmodellen, aber auch konventionellen Hybriden, können die teuren Boliden vom Schlage eines Audi Q7 e-tron jedoch allenfalls in limitierten Umweltzonen herausfahren. Die Londoner Innenstadt dürfte der Q7 e-tron beispielsweise gebührenfrei befahren, während mit einem kleinen Audi A3 bis zu 18 Euro „Congestion Charge“-Gebühren pro Tag anfallen. Ein Beispiel, das in Europas Großstädten zunehmend Schule machen wird. Ob sich die schöngerechneten Plugin-Verbrauchswerte im Zuge der Diesel-Debatte und zu erwartenden Verschärfungen der Normverbrauchs-Berechnung halten lassen, ist dabei noch offen. Derzeit soll etwa ein 416 PS starker Porsche Panamera mit Plugin-Technik nur 3,1 Liter auf 100 Kilometer verbrauchen, im auto motor und sport-Test waren es rund drei Mal so viel. Nicht berücksichtigt sind hierbei außerdem natürlich Kosten und Emissionen für den benötigten Ladestrom.

Weil es allerdings etwas bizarr erscheinen mag, Zweitonner-SUV mit Preisen jenseits der 80.000-Euro-Marke als Lösung für den innerstädtischen Individualverkehr der Zukunft zu propagieren, ist es für normalsterbliche Autofahrer am unteren Ende unseres Kataloges interessanter. Doch selbst hier zeigt sich, warum der Plugin-Hybrid momentan ein klares Problem hat. Die Fahrzeuge sind, bedingt vor allem durch die Akkus und deren Ladetechnik, erheblich teurer als normale Hybrid-Modelle, die es dafür eben nur auf zwei bis drei Kilometer elektrische Reichweite bringen.

Kia Optima Hybrid USAFoto: Kia
Plugin-Hybride gelten als Zwischenstufe zum rein elektrischen Auto der Zukunft.

Plugin bleibt Luxus

Auch an dieser Stelle lohnt sich ein Blick zum Hybrid-Pionier Toyota. Beim Prius 3 kostete es über 8.000 Euro Aufpreis, im Idealfall 20-25 Kilometer weit rein elektrisch zurücklegen zu können. Entsprechend homöopathisch gestaltete sich bislang der Absatz. Den bis Ende 2015 rund 3,6 Millionen verkauften Prius Hybrid standen zum gleichen Zeitpunkt gerade einmal rund 75.000 Prius Plugin-Versionen (seit 2012) gegenüber, weltweit. Dass Toyota angesichts dieser Erfahrung keine übermäßige Eile hat, den neuen Prius 4 als Plugin-Variante nachzuliefern, verwundert kaum, er kommt frühestens 2017. Auch bei Hyundai scheint man dies erkannt zu haben. Der Prius-Herausforderer Ioniq wird zunächst als klassischer Hybrid antreten, die Plugin-Variante folgt deutlich später.

Plugin-Hybrid-Katalog: Daten und Preise

So bleibt die Plugin-Technik bei nüchterner Betrachtung ein Fall für Geschäftsleute, Firmenleasing und Eigenheimbesitzer, denn auch die Verfügbarkeit des benötigten Ladestroms gilt es mit zu planen. Innenstadt-Laternenparker sind mit einem regulären Hybrid-Modell ohne teuren Plugin-Speicher-Akku aktuell besser beraten. Dies kann sich künftig mit günstigeren Akkupreisen und innovativer Ladetechnik beispielsweise per Induktion auch noch ändern – wenn dann die reinen E-Autos nicht uneinholbar davonfahren.

In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen alle aktuell in Deutschland angebotenen Hybrid-Pkw mit Daten und Preisen. Und unter diesem Link finden Sie unsere entsprechende Marktübersicht aller Hybrid-Pkw in Deutschland.

Anzeige
Audi A3 Sportback g-tron, Frontansicht Audi A3 ab 209 € im Monat Leasing & Vario-Finanzierung Jetzt Fahrzeug konfigurieren
Audi A3 Audi Bei Kauf bis zu 25,77% Rabatt Jetzt Fahrzeug konfigurieren
Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Autokredit berechnen
Anzeige
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden