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Marktübersicht sportliche Kombis

Platz im Heck, Power unter der Haube

Ford Focus ST Turnier, Skoda Octavia RS Combi, Frontansicht Foto: Rossen Gargolov 37 Bilder

Egal ob in der Kompakt- und Mittelklasse oder im gehobenen Segment: Sportliche Kombis verbinden hohe Leistung mit guten Platzverhältnissen. Wir geben Ihnen eine Übersicht zu den einzelnen Modellen.

27.12.2014 Andreas Haupt Powered by

Wenn der Platz im Auto ausgeht und die Familie anfängt zu nörgeln, sucht der Sportwagenfahrer nach Auswegen. Es bleiben ihm 3 Möglichkeiten: Klein beigeben und auf einen Familienvan umschwenken. Einen hochbeinigen SUV suchen. Oder einen sportlichen Kombi. Warum? Weil sie ordentlich Bums mit gutem Raumangebot verbinden und der Schwerpunkt deutlich niedriger ist als bei SUVs oder Vans.

In unserer Übersicht konzentrieren wir uns auf die Modelle, die von den Herstellern ganz bewusst unter einem sportlichen Label geführt werden – also zum Beispiel die S- und RS-Modelle von Audi, die AMG-Fahrzeuge von Mercedes oder OPC bei Opel. Alle mit fetten Benzinern unter der Haube, bis auf eine Ausnahme.

Kompaktklasse mit VW Golf R Variant

Das Feld der sportlichen Kombis bereichert seit der L.A. Autoshow im November 2014 der VW Golf R Variant. Unter der Motorhaube des Allradlers schlummert ein aufgeladener Vierzylinder-Turbo. Einmal aufgeweckt bringt er 300 PS an alle vier Räder. Seine bis zu 1.620 Liter Gepäck befördert der VW Golf R Variant in 5,1 Sekunden auf Landstraßentempo, dank seines um 20 mm abgesenkten Sportfahrwerks sollte der sportliche Kompaktkombi auch in Kurven eine gute Figur machen.

Über den Preis des Golf R Variant schweigt sich VW noch aus. Doch er dürfte bei rund 42.000 Euro liegen. Ein Stange Geld, verglichen mit dem Preisbrecher im Segment der sportlichen Kompaktkombis. 28.900 Euro sind ein schlagkräftiger Grund, sich intensiv über den Ford Focus ST Turnier Gedanken zu machen. Der Vierzylinder-Turbo des ST Turnier scharrt mit 250 PS an der Vorderachse und lässt den Kombi in 6,5 Sekunden auf 100 km/h rennen. Das Kofferraumvolumen des Ford Focus ST Turnier fällt mit 490 bis 1.516 Liter eher klein aus.

Beim Ladevolumen macht dem Skoda Octavia RS Combi im Kompaktsegment niemand etwas vor. Zwar feuert der Octavia seinen Fahrer mit "nur" 220 PS an, dafür passen in den sportlichen Kombi aber bis zu 1.740 Liter. Damit spielt der Octavia RS Combi in der Champions League. Dazu stimmt der Preis mit 30.040 Euro.

2015 wird es noch einen Neuzugang geben. Der Seat Leon Cupra ST macht sich dann mit bis zu 280 PS auf Kundenjagd im Revier seiner kompakten Rivalen.

Mittelklasse bereits mit V8-Triebwerken

Der Einstieg in die sportliche Kombimittelklasse kostet 49.950 Euro. Ab diesem Betrag kann sich der passionierte Sportwagenfahrer einen Opel Insignia Sports Tourer OPC vor die Haustür stellen. Der V6-Turbo mit seinen 325 PS lässt den Opel in 6,3 Sekunden auf Tempo 100 schnalzen. 1,4 Sekunden schneller knackt der Pilot des Volvo V60 Polestar AWD die 100-km/h-Schranke. Der Allradler, ebenfalls mit einem Sechszylinder im Bug, kostet ab 60.200 Euro.

Wem Sechszylinder zu wenig sind, dem bietet die Mittelklasse bereits sportliche Kombis mit V8-Gesängen. Zum Beispiel den Audi RS4 Avant (450 PS) oder das Mercedes AMG C63 T-Modell. Letzteres verwöhnt den Fahrer mit einem 4,0-Liter-Biturbo-V8, dessen Output 476 PS (im S-Modell gar 510 PS) beträgt.

Mercedes-Konkurrent BMW hat zwar einige komfortable und starke Kombis in seinen Reihen, zu erwähnen ist hier beispielsweise der 449 PS starke 550i Touring. Aber nur ein Kombimodell kennzeichnet der bayerische Hersteller mit dem berühmten M. Daher nehmen wir den M550d, obwohl ein Diesel, in unsere Marktübersicht mit auf. Echte M-Kombis sucht man bei den Bayern seit Jahren vergebens.

Wer sportliche BMW-Kombis sucht, der wird bei Alpina bedient. Sechszylinder-Turbo mit 410 PS und Heckantrieb lautet das Erfolgsrezept des Alpina B3 Biturbo Touring. Sein größerer Bruder B5 zählt auf ein 540 PS starkes V8-Triebwerk, das ihn bis zu 318 km/h rennen lässt.

Obere Mittelklasse mit Audi RS6

Die echten Dickschiffe unter den sportlichen Kombis finden sich in der oberen Mittelklasse wieder. Gestatten: Audi RS6, Mercedes E63 AMG T-Modell, CLS 63 AMG S Shooting Brake und Jaguar XFR-S Sportbrake. Die 4 sportlichen Kombis setzen jeweils – mit Ausnahme des Audi RS6 – auf hubraumstarke Aggregate. Zusammen bringen es die Karacho-Kombis auf 2.224 PS.

In einem Beschleunigungsrennen würde der Jaguar XFR-S ganz schön alt aussehen – obwohl die britische Kombi-Variante in 4,8 Sekunden Tempo 100 erreicht. Doch der Audi RS6 sprintet in dieser Beziehung bereits 9 Zehntel schneller. Eine ganze Sekunde flotter als der XFR-S sind die Mercedes-Modelle. Die S-Varianten knabbern laut Hersteller noch ein weiteres Zehntel von der Stoppuhr.

In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die sportlichsten Kombis. Alle Daten beziehen sich auf die Angaben der Hersteller.

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