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Maserati auf der Techno Classica 2014

100 Jahre Dreizack

Maserati auf der Techno Classica 2014 Foto: Kai Klauder 9 Bilder

Die italienische Sportwagenmarke Maserati feiert das 100-jährige Jubiläum. Die große Jubiläumsschau sucht man auf der Techno Classica allerdings vergeblich.

28.03.2014 Dirk Johae Powered by

Das runde Jubiläum, welches auf die Gründung der Werkstatt von Alfieri Maserati in Bologna gründet, bot den passenden Anlaß für die Marke zum ersten Auftritt bei der Techno Classica Essen. Weil aber der traditionsreiche Sportwagenbauer keine eigene Sammlung hat, liehen sich die Herren des Dreizacks drei Klassiker von der Panini Collection aus Civitavecchia bei Modena. Neben zwei GT-Fahrzeugen Ghibli SS und Khamsin ein ganz besonderer Birdcage.

Maserati-Einzelstück

Der zweisitzige Rennsportwagen aus dem Baujahr 1961 erhielt schon im ersten Jahr einen eigenen Aufbau. Der Grund für diesen Sonderkarosserie: Camoradi-Teamchef Lucky Casner zerstörte die ursprüngliche Aluminiumkarosserie bei einem Unfall in Perugia. Der Karosseriespezialist Piero Drogo, der als zweiter Fahrer auf dem Maserati genannt war, dengelte einen neuen Aufbau für den Gitterrohrrahmen.

Der älteste Maserati in Essen war ein 2000 Grand Turismo mit einer Cabriolet-Karosserie von Frua. Der perfekt restaurierte Sportwagen wurde 1956 gebaut. Von diesem Typ entstanden insgesamt 131 Autos mit verschiedenen Karosserien. Aber auch wenn gerade dieses edle Cabriolet die ganze Grandessa eines italienischen Sportwagens verströmt, steht die Marke mit dem Dreizack immer noch im Schatten von Ferrari.

Premiere bei der Targa Florio

Das erste Auto mit dem Markennamen Maserati trat zum ersten Mal bei der Targa Florio im Jahr 1926 auf: Bei dem Straßenrennen auf Sizilen gewann Alfieri Maserati die Klasse bis 1,5 Liter Hubraum und erkämpfte sich den neunten Platz im Gesamtklassement. Die Firma der Maserati-Brüder – neben Alfieri arbeiteten noch Ettore und Ernesto Maserati in der Garage – konzentrierte sich auf den Bau von Rennwagen.

Im Frühjahr 1938 stieg Commendatore Adolfo Orsi in die Firma der Brüdern ein: Die Maserati-Brüder konnten sich fortan allein um das Rennteam kümmern. Dafür schlossen sie mit neuen Besitzerfamilie einen Zehnjahresvertrag, den sie 1948 aber nicht erneuerten. Dennoch erlebte der Dreizack im Motorsport eine Blüte. Dafür steht der Rennsportwagen 300S von 1955, den der deutschen Maserati-Club ebenfalls in der Halle 3 gezeigt wird.

Danach erlebte die Marke eine turbulente Berg- und Talfahrt mit einigen Besitzerwechseln und wechselndem Erfolg. Zum 100-jährigen scheint der Dreizack aber wieder auf einem erfolgreichen Weg zu sein.

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